brutal aktuell

In Rahmen der Reihe “Kultur erleben”, die unsere Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis organisisiert, war gestern Klaus Staeck zu einer Diskussionsrunde in Ulm. Klaus Staeck unterstützt ja schon sehr lange die SPD und hat auch die Aktion für mehr Demokratie mit ins Leben gerufen.

Viele seiner Plakate aus den vergangenen 30 Jahren sind auch heute noch erschreckend aktuell.

Richtig brutal aktuell ist dieses Motiv von 2001, dass die möglichen Folgen der Klimaerwärmung darstellt und auch die Nation, die durch ihren Erdöl-Verbrauch der Atmosphäre am stärksten einheizt, benennt.

Klaus Staeck - Plakat Visit America

Da stellt sich die Frage, darf man angesichts der Opfer und der Verwüstungen, die der Hurrikans Katrina in New Orleans und Umgebung hinterlassen hat, überhaupt über die Ursachen diskutieren?

Nun ist mal Fakt, dass durch die Klimaerwärmung die Gewalt der Wirbelstürme zugenommen hat und zunehmen wird. Fakt ist auch, dass die Klimaerwärmung vom Treibhauseffekt kommt und dieser durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe gefördert wird. Und die Regierung der Nation mit dem grössten Pro-Kopf-Verbrauch lehnt es ab sich an den internationalen Bemühungen zum Klimaschutz (z.B. Kyoto-Protokoll) zu beteiligen.

Fakt ist aber auch, dass diese Diskussion und Schuldzuweisungen an die eine oder andere Adresse den Menschen im Krisengebiet in ihrer Situation nicht weiterhilft. Genausowenig bringt es übrigens auch den grünen Umweltminister zwecks Etablierung einer englischen Ausgabe anzugreifen. Die Reaktion des Bundeskanzlers Gerhard Schröder Hilfe anzubieten und Hilfsmannschaften und Material in den Süden der USA zu schicken ist da genau die richtige Antwort.

Wer bei der Bewältigung der Katastrophe helfen möchte, findet bei der Tagesschau eine
Liste mit Spendenkonten.


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