Auf seiner Homepage www.hcp-foto.de finden sich viele seiner Bilder, die auch mal einen anderen Blick auf die Politik zeigen, als man dies so aus der Tagespresse gewöhnt ist. Dagegen dürften Lesern des Spiegel das eine oder andere Bild aus dem Portfolio schon mal gesehen haben.
Bei Kwerfeldein bin ich auf ein interessantes Interview, das von Martin Gommel und Katrin Krieger mit dem Rechtsanwalt Philipp Dorowski geführt wurde gestoßen.
Da ich auch ganz gerne das alltägliche Leben mit der Kamera festhalte, habe ich mir alles mit großem Interesse durchgelesen. Nach den Schlußfolgerungen, zu denen RA Dombrowski kommt, kann man die klassische Streetfotografie eines Henri Cartier-Bresson, Brassaï oder Garry Winogrand in Deutschland wohl vergessen.
Zukünftige Historiker und Sozialwissenschaftler werden es also den Juristen und ihrer Einstellung zum Recht am eigenen Bild bzw. Persönlichkeitsrechten zu verdanken haben, dass sie zwar das Alltagsleben in Deutschland und Europa des 20. Jahrhunderts anhand von Bildern rekonstruieren können. Für das 21. Jahrhundert werden sich die Aufnahmen auf Familienszenen und Architektur-Aufnahmen unbelebter Städte beschränken müssen.
Es sei den, die Freunde der Streetfotografie handeln weiter nach dem Motto, wo kein Kläger, da kein Richter. Was unter Umständen teuer werden kann und juristischen Beistand notwendig machen kann und zur Überschrift zurückführt.
Wenn ich mir die Bilder in in meinem Photoblog www.VoThoBlog.de so anschaue, ist die überwiegende Verwendung von Schwarzweissfilmen doch auffallend.
Und weil es für alles Mögliche (Karneval, Weltmeisterschaften, Seminare usw) Mottolieder gibt, habe ich mir als passendes Lied den vergessenen Farbfilm von Nina Hagen ausgesucht.
Außerdem wollte ich schon immer mal ein Youtube-Video einbinden, mir fehlte bisher nur der passende Grund.
Als ich neulich durch den Sucher meiner Nikon F3 in Ulm das Stadthaus anvisierte, sah ich im Augenwinkel wie neben mir ein Tourist seine mit ausgestreckten Armen Richtung Münster gehaltene Digitalkamera senkte und mich etwas verwundert anschaute. Nachdem ich das Bild im Kasten hatte, kam er herüber geschlendert und stellte mir die Frage aus der Überschrift.
Meine Antwort, “Was heisst hier noch? Wieder und immer mehr” hat ihn dann doch überrascht.
Die Frage nach den Vorzügen der analogen Bildaufzeichnung über Film gegenüber der modernen, digitalen Form kann, in den richtigen Foren gestellt, zu ausufernden Diskussionen führen. Das hat dann hin und wieder etwas von einem Glaubenskrieg. Die dabei am häufigsten aufgeführten Argumente Pro-Silikonchip sind die Kosten und die Geschwindigkeit. Auch die Anhänger der silberbasierten Fotografie führen die Kosten als Vorteil ins Feld. Auch der subjektiv bessere Bildeindruck speziell bei Schwarz-weiß-Aufnahmen wird recht häufig genannt.
Recht selten wird der Beweggrund aufgeführt, der mich zur Filmrolle greifen lässt:
Es macht einfach Spaß. Und spannend ist es auch, da man ja nicht unmittelbar nach der Aufnahme kontrollieren kann, ob alles so gelungen ist, wie man es sich beim Druck auf den Auslöser vorgestellt hat.
Weil sowieso ein Update der Software anstand, habe ich meinem Photoblog ein neues Outfit und eine neue Adresse verpasst.
Es ist jetzt unter blog.votho-web.de zu erreichen. Beim Umzug habe ich die Zahl der Bilder gleich auch noch “etwas” reduziert.
Bei der Version 1.6 von Pixelpost gefällt mir gut, dass die Benutzer die Sprache zwischen Deutsch und Englisch umschalten können. Jetzt muss ich nur noch den alten Bildern einen englischen Titel und eine ebensolche Beschreibung verpassen.
Hier mal das erste Bild im neuen, größeren Format: