Hätt’ ich das nur früher gelesen,
dann hätte ich mir die unnötige Ausgabe von 5 Euro sparen können.
Aber so habe ich mir am Wochenende den neuen Asterix gekauft. Sven K beschreibt treffend warum das keine gute Idee war.
Seit dem Tod des Autoren Goscinny ist ja der Zeichner Uderzo auch für die Handlung zuständig. Und diese wurde immer dürftiger. Im Heft “Gallien in Gefahr” fällt ihm sowenig ein, dass er auf Ideen von Kollegen (Mickey Maus, Superman, Mangas) zurückgreift. Sogar die Wortspielereien, die die Asterix-Hefte bisher immer auszeichneten, sind sehr wenig vorhanden und wenn, dann auf sehr dürftigen Niveau. Da ragt es sogar fast schon positiv heraus, wenn Methusalix seine Gattin, als die den Superman-Klon Schwor-Zi, der Arnold S. ähnlich sieht, anhimmelt, zum Aufräumen aufgefordert, besonders “in den schwarzen Ecken”.
Hier schreibt und malt ein Zeichner, der sich zum Autor berufen fühlt, seinen guten Ruf langsam aber sicher zugrunde. Schade, diesen Band hätte sich Uderzo wirklich sparen können, genauso wie ich mir die 5 Euro.