Mai
24
2009
In Internetforen, die sich mit höherpreisigen Geräten zur Hobbyausübung beschäftigen, gilt im Allgemeinen die Meinung, dass Einkaufen im Internet (oder Versandhandel allgemein) zwar billig ist, aber auch für das Sterben des örtlichen Fachhandels verantwortlich ist. Außerdem sollte doch jedem ein etwaiger Aufpreis die Beratung vor Ort und der bessere Service wert sein.
Diese These im Hinterkopf habe ich am Freitag einen Fahrradhändler im Nachbarort aufgesucht um ein Zubehörteil für mein Rennrad zu kaufen. Gerade dieser Händler hatte sich in den vergangenen Jahren durch gute Beratung und ein vielfältiges Angebot gerade bei sportlichen Zweirädern ausgezeichnet.
Mag sein, dass ich wegen der Beratung den falschen Zeitpunkt erwischt hatte, das Angebot beim Zubehör war nur dann ausreichend, wenn man Zubehör einer bestimmten Marke kaufen wollte. Die Frage nach einem Lenkeraufsatz fürs Rennrad wurde mit “Haben wir nicht da, können wir aber gerne für Sie bestellen” beantwortet.
Doch ist das wirklich eine Alternative zum Selbstbestellen? weiterlesen
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Apr
23
2009
Normalerweise gönne ich mir beim Arbeiten am Nachmittag die eine oder andere Tasse Kaffee. Und weil ich Automatenkaffee, also dieses kaffeeähnliche Getränk aus löslichem Pulver mit dem miesen Preis-Leistungsverhältnis, nicht mag, steht seit einem guten Jahr meine Senseo-Kaffeemaschine am Rande des Schreibtisches.
Dort versorgte sie mich schnell und zuverlässig mit der notwendigen Dosis Koffein. Doch seit meinem Osterurlaub ist alles anders. In der Woche nach Ostern hat Philips eine Rückrufaktion verschiedener Typen, die in einem bestimmten Zeitraum gefertigt wurden, verkündet.
Vermutlich hätte ich es wie einige Kommentatoren in Herberts Männerblog gehalten und nichts unternommen oder zumindest den ersten Andrang abgewartet bevor ich die Kaffeemaschine zur Reparatur eingeschickt hätte. Schließlich ist die Gefahr erhöhter Kalkablagerungen beim oberfränkischen Wasser nicht so hoch wie z.B. beim Wasser im Alb-Donau-Kreis.
Wenn man jedoch einen Betriebselektriker hat, der seine Aufgabe sich um die Sicherheit der elektrischen Geräte zu kümmern sehr ernst nimmt, dann findet man nach dem Urlaub die Senso-Maschine mit einem großen Zettel versehen vor, der die Inbetriebnahme untersagt.
Also habe ich mich heute bei Philips registriert. Sicherheitshalber hatte ich das Typenschild fotografiert um alle notwendigen Angaben greifbar zu haben. Schließlich wollte ich nicht ständig vom Computer zur Kaffeemaschine eilen.
Die Aussage auf dem Bestätigungsbildschirm stimmt mich nicht sehr zuversichtlich, dass ich bald wieder zu meiner nachmittäglichen Koffeindosis komme.
“Wir werden Ihnen nach Planung der uns verfügbaren Ressourcen schnellstmöglich eine Transportverpackung zusenden. Dies passiert in der Regel innerhalb von 4 Wochen. Unmittelbar nach Versand der Verpackung werden wir Sie hierüber von uns über Email informiert.”
Da muss ich mir noch etwas anderes einfallen lassen.
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Mrz
7
2009
oder Berlin ist immer eine Reise wert. So wie es aussieht, entwickelt sich die Hauptstadt unseres Landes zu einer meiner Lieblingsstädte.
Der Anlass meines Besuches an der Spree hat etwas mit Internet und Politik zu tun. Ich werde am PolitCamp09 teilnehmen.
Was das ist, ist auf der zugehörigen PolitCamp09Homepage besser beschrieben, als ich das je hin bekäme, deshalb versuche ich es auch gar nicht.
Auf jeden Fall bin ich gespannt und freue mich darauf.

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Feb
27
2009
ist die gute Verkehrsanbindung. Man kommt schnell hin, ist aber auch schnell wieder weg
Bevor mich jetzt jemand falsch versteht, ich mag die Stadt und finde sie macht einen guten Job als Hauptstadt unseres Landes. Ich komme auch immer wieder gerne als Besucher an die Spree, aber wohnen möchte ich da nicht.
Anlass dieses Beitrags ist, wie sollte es anders sein, ein berufsbedingter Aufenthalt, den ich etwas ausdehnen durfte. Also habe ich den Donnerstag genutzt, mir auf der Museumsinsel das Bode-Museum genauer anzuschauen. Dabei fand ich besonders die Architektur und die Präsentation der Ausstellung sehr gelungen. Sehr gut fand ich auch, dass man ohne Blitz und Stativ fotografieren durfte. Ich musste nur die Fototasche an der Garderobe lassen.
Leider war nach dem Verlassen des Museums das Wetter genauso mies wie vor dem Betreten. Deshalb habe ich spontan noch das Pergamonmuseum aufgesucht. Weil ich es schon im April besucht hatte, störte mich die Tatsache, dass die Vorderasiatische Sammlung wegen Bauarbeiten geschlossen ist, nicht weiter. Die Highlights Pergamon-Altar, Markttor von Milet (war letztes Mal gereade eingerüstet), Ishtar-Tor und Prozessionsstraße vom Babylon waren frei zugänglich und lohnten den Besuch allein.
Die Sonderausstellung “Die Rückkehr der Götter – Berlins verborgener Olymp” wäre den Eintrittspreis auch alleine wert gewesen. Hier ein Beispiel:

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Feb
24
2009
oder so ähnlich.
Als Schwabe aus der Gegend von Ulm bin ich es gewohnt, dass die Krapfen, aka Berliner, mit Himbeermarmelade gefüllt werden.
Deshalb war ich heute morgen richtig überrascht, dass die vom Abteilungsleiter
ausgegebenen bezahlten Faschingskrapfen, wie die Teile hier in Oberfranken genannt werden, ganz traditionell mit Hiffenmark gefüllt waren. Da ich den Begriff so nicht kannte, wurde mir auf meine Frage erklärt, dass dies Hagebuttenmarmelade sei.
Der Geschmack war etwas ungewohnt, aber lecker. Wenigstens musste ich mich beim Zuckerüberzug nicht umstellen. Dort ist in Franken wie in Schwaben Puderzucker angesagt.
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