Mai
21
2010
Gestern nötigte mich auf dem Weg zur Arbeit mal wieder die Tankanzeige meines Autos eine Verkaufsstelle für Mineralölerzeugnisse aka Tankstelle aufzusuchen. Den Preis pro Liter Super fand ich mit 1,389€ ganz akzeptabel, lag er doch in den Tagen zuvor eher bei 1,45€. Doch als ich dann den Kassenraum betrat, war der Tankwart gerade dabei den Preis auf 1,429€, also um satte 4 Cent, zu erhöhen. An diese starken Preissprünge werde ich mich vermutlich nie gewöhnen, schließlich habe ich in einer Zeit mit dem Autofahren begonnen, als die Preisänderungen in Schritten von einzelnen Pfennigen erfolgten.
Als ich dann auf dem Heimweg wieder an der Tankstelle vorbei kam, lag der Preis wieder bei 1,389€.
Diese Schwankungen an einem Tag, aber auch mal von einem Tag zum nächsten, nerven mich extrem. Mag ja sein, dass es Autofahrer gibt, die Spaß daran finden, jeden Tag zu spekulieren, ob es nun günstiger ist heute zu tanken oder es doch auf morgen zu verschieben. Aber die haben bestimmt auch T-Aktien auf der Bank und verfolgen täglich die Kursentwicklung.
Für mich ist diese Zockerei an der Zapfsäule oder Börse nichts. Ich spiele ja auch nicht Poker oder Roulette.
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Mai
5
2010
die Sonntags etwas anderes fordern als sie unter der Woche tun und äußern finden sich immer wieder in der Politik. Das ist normalerweise eine Spezialität der Unionspolitiker, besonders die südwürttembergischen Landtagsabgeordneten habe ich da in schlechter Erinnerung, aber auch Abgeordnete und Senatoren meiner Partei sind dafür durchaus begabt.
In den berühmt-berüchtigten Sonntagsreden wird ja immer gerne Engagement und Zivilcourage als besonders wichtige Eigenschaft des Bürgers gelobt und hervorgehoben. Wenn allerdings, wie am Wochenende in Berlin, ein bekannter Politiker mit gutem Beispiel voran geht (oder sitzt), ist es auch wieder nicht recht. Wie ich auf Welt-online gelesen habe, kritisieren Genossen die gewaltfreie Sitzblockade von Wolfgang Thierse gegen Neo-Nazis am 1. Mai.
Nach seiner Sitzblockade gegen eine NPD-Demonstration erntet Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) viel Unverständnis auch in der eigenen Partei. Berlins Innensenator Ehrhart Körting sagte, Thierse habe sich nicht rechtmäßig verhalten.
Und auch die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses Anja Hertel und Tom Schreiber hängen sich an diese Kritik mit ran.
Sich so mit einer publikumswirksamen, aber dennoch notwendigen Aktion auseinander zu setzen ist auch eine Möglichkeit seinen Namen wieder in der Presse zu finden. Ich hätte mir eher gewünscht, die Namen Körting, Hertel und Schreiber wären da gelandet, weil sie neben oder hinter Wolfgang Thierse sitzend den Aufmarsch der Nazis behindert hätten.
Es mag ja sein, dass es Regelungen gibt, die das Blockieren eines Demonstrationszuges nicht erlauben. Gewaltfrei gegen das braune Gedankengut Flagge zu zeigen ist für mich höher zu bewerten als kleinkarierte Paragrafenreiterei.
Es gibt in der SPD schon ein paar Menschen, bei denen empfinde ich es als Ehre mit ihnen in der gleichen Partei zu sein. Wolfgang Thierse ist einer davon.
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Mrz
17
2010
oder in der Originalsprache “A curious thing” lautet der Titel des neuen Albums von Amy MacDonald.
Nachdem ich bei Nobbi darauf gestoßen bin, dass Amy einen Nachfolger des Debütalbums “This is the life” herausbringt, war mir klar, dass ich das Teil kaufen werde. Am Wochenende habe ich dann spontan bei Saturn die CD in der “Limited Deluxe Edition” eingekauft. Diese bringt noch eine zweite Scheibe mit Liveaufnahmen aus den Barrowland Ballroom von 2007 mit. Diese lohnt den Mehrpreis definitiv. Neben den Live-Versionen der Titel vom ersten Album gefällt mir besonders die Coverversion meines Lieblingslieds von den Pogues “Fairytale of New York”.
Bei den neuen Liedern war ich gespannt, ob eine Weiterentwicklung zum ersten Album zu erkennen ist. Diese Frage kann ich aus meiner Sicht mit ja beantworten. Die Songs sind nicht mehr nur auf eine Sängerin mit Gitarre zugeschnitten. Auch die Arrangements sind aufwändiger, wie sehr gut an der Single-Auskopplung “Don’t Tell Me That It’s Over” erkennen kann. Ich habe auch den Eindruck, dass sich Amy gesanglich weiter entwickelt hat und auch so ruhige Balladen wie “What Happiness Means To Me” sehr gut interpretieren kann.
Die Freunde der flotteren Songs kommen auch nicht zu kurz. Bei “This Pretty Face” kommt dabei als neues Soundelement das Klavier hinzu. Eine sehr gelungene Ergänzung des Repertoires, wie ich meine und eines meiner Lieblingslieder auf dem Album.
Für mich ist die CD ein Kauftipp, da sie mir auch nach dem fünften Mal anhören in 2 Tagen nicht langweilig wird und es immer wieder Neues zu entdecken gibt.
Für einen eigenen Eindruck kann man hier in die Songs hineinhören.
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Mrz
12
2010
Anlässlich des heutigen “Welttages gegen Internetzensur” warnen die Reporter ohne Grenzen vor zunehmenden Bedrohungen der Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet. So stieg von 2009 bis heute die Zahl der weltweit inhaftierten Blogger von 70 auf 120.
Neben den “üblichen Verdächtigen” wie China oder Kuba, die systematisch unliebsame Internetnutzer verfolgen und „unerwünschte“ Online-Informationen oft mit großem technischen Aufwand zensieren, gibt es auch Länder, die “unter Beobachtung stehen. Darunter mit Australien auch eine westliche Demokratie, die es mit einem Gesetz zu Internetfiltern auf diese Liste geschafft hat. Würde mich nicht wundern, wenn im nächsten Jahr dank Frau von der Leyen und Frau Schröder die Bundesrepublik dort vertreten wäre.
Bericht “Feinde des Internets” (in englischer Sprache)
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Feb
26
2010
lockern das Layout auf und dienen auch dazu das Interesse potentieller Leser am Inhalt zu wecken. Doch leider ist es nicht immer einfach passende Bilder aufzutreiben, die man auch legal verwenden darf.
Dass der Weg über die Google-Bildersuche zu Fotos zu kommen nicht immer frei von teuren Fallstricken ist, sollte sich bei den meisten Bloggern herumgesprochen haben. Doch auch die Verwendung von kostenlosen Bildern aus vermeintlich lizenzfreien Quellen kann zu bösen Überraschungen führen.
Bleibt als sicherer, kostengünstiger Weg eigentlich nur das selbst Fotografieren. Funktioniert auch oft ganz gut, doch manchmal kommt man ohne Bild für den Blogartikel nach Hause. Wie zum Beispiel neulich nach dem Besuch der Donata Wenders-Ausstellung im Ulmer Stadthaus, über die ich gerade auf www.vothografie.de gebloggt habe. Im Stadthaus ist im Ausstellungsbereich das Fotografieren untersagt und und an solche Verbote halte ich mich auch. Schließlich will man sich da ja später auch noch einmal sehen lassen.

Havanna Balett School, 1998 © Donata Wenders
Nachdem ich eine Collage aus den bei der Ausstellung gekauften Postkarten fotografiert hatte und als Teaser in den Beitrag eingebunden hatte, stieß ich auf der Stadthaus-Homepage auf das Pressematerial mit Abbildungen einiger gezeigten Bilder. Diese waren für die Berichterstattung über die Ausstellung zur Verwendung freigegeben. Allerdings war ich nicht sicher, ob sich diese Freigabe auch auf private Blogs bezieht. Diese Bedenken wurden nach einer kurzen Anfrage-Mail an die Pressestelle sehr freundlich ausgeräumt.
Ich werde in ähnlichen Fällen sicher wieder Pressebilder einsetzen. Selbstverständlich nicht ohne vorher nachgefragt zu haben. Überhaupt ist es immer besser nachzufragen, bevor man hinterher Probleme bekommt.
Das rechts gezeigte Bild ist eines der Bilder aus der Pressemappe, das ich hier mit der freundlichen Genehmigung der Stadthaus Ulm-Pressestelle zeige.
5 Kommentare | tags: Fotorechte, Fotos, Rechtliches | abgelegt unter Fotografie, xHTML und Co. |