Deshalb SPD wählen
Ich gebe zu, bei dieser Bundestagswahl habe ich etwas Zeit gebraucht um mich für das Wählen meiner Partei zu entscheiden. Die Erststimme stand dabei nie zur Debatte, schließlich ist Hilde Mattheis im Wahlkreis Ulm überdurchschnittlich engagiert unterwegs. Etwas, das selbst CDU-Mitglieder von ihrer Abgeordneten, der Frau Schavan, nicht behaupten würden, ohne hinterher beichten zu gehen. Macht eben doch einen Unterschied, ob man im Wahlkreis lebt oder nur dort wohnt.
Mit den Vorschlägen des Wahl-O-Maten für meine Zweitstimme hatte ich mich ja schon beschäftigt. Nun ist es ja relativ einfach zu sagen, was man nicht will. Die Begründung dazu ist auch meistens recht schnell gefunden. Schwieriger wird es dann, wenn man gefragt wird, warum der Fragende denn SPD wählen soll. Da kommt man mit “Bauchgefühl” und “mit Schwarz-Gelb wird es ganz schlimm” nicht weit. Und das WahlRegierungsprogramm hilft in dieser Situation mit seinen 94 Seiten auch nicht wirklich weiter.
Da ist es ganz gut, dass sich auf der Internetseite der besten Partei von allen, eine Zusammenfassung der 8 wichtigsten Wahlziele abrufen lässt. Um mir die (Ab)Tipperei zu ersparen, verlinke ich einfach auf die einzelnen Unterpunkte auf der SPD-Homepage.
- Gute Löhne für gute Arbeit – und zwar für alle!
- Erstklassige Bildung ohne Gebühren!
- Klimaschutz mit sicherer Energie statt gefährlicher Atomkraft!
- Unterstützung für unsere Familien!
- Echte Gleichstellung für Frauen!
- Ein tolerantes Land für alle – Vielfalt statt Einfalt!
- Eine menschliche Gesellschaft statt ungezügeltem Kapitalismus!
- Fortschritt durch Arbeit, Bildung, Nachhaltigkeit
Also: Am 27.9. beide Stimmen für die SPD, damit der bessere Kandidat Kanzler wird.



Wer Horst ist muss man wohl dem einen oder anderen Wahlfrau bzw. Wahlmann der Bundesversammlung erst noch nahe bringen. Anders kann ich mir die Agenturmeldung, die ich mir in den E-Mail-Briefkasten geworfen wurde, nicht erklären.