Politisches
Hart in der Sache, fair zu den Menschen
Das Motto, das Sie als Überschrift über dieser Seite sehen, entstand im Herbst 2003 beim Südkurs der Kommunal-Akademie der Bundes-SGK.
“Hart in der Sache, fair zu den Menschen” bedeutet für mich, für die Dinge, von denen ich überzeugt bin, einzustehen und alles zu versuchen, diese im demokratischen Verfahren auch durchzusetzen. Ohne dabei die anderen handelnden Personen unfair zu behandeln oder gar persönlich anzugreifen.
Der Artikel 1, Absatz 1 unseres Grundgesetzes “Die Würde des Menschen ist unantastbar” muss auch in der Politik und für die Politiker gelten.
Das Ziel der Kommunal-Akademie ist es kommunalpolitischen “Nachwuchs” zu qualifizieren. Die Seminare in Neu-Isenburg vermittelten an sechs Wochenenden einen Mix aus sechs fachlich / sachlichen kommunalpolitischen Schwerpunkthemen sowie sechs methodischen Kompetenzfeldern.
Auf sachlicher Ebene beschäftigten wir (25 Genossinnen und Genossen aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen) uns mit Handlungsfeldern kommunaler Politik, Kommunalverfassung, Kommunalfinanzen, Stadtentwicklung, Sozialpolitik und Sicherheit im Alltag. Dazu waren auch immer Experten aus der Praxis vor Ort, um uns die Themen, auch anhand konkreter Fallbeispiele aus der Praxis, näher zu bringen.
Zur Verbesserung der sogenannten Methodenkompetenz wurden Dinge wie Präsentationstechniken, Gesprächsführung, Sprache, Argumentations- und Moderationstechniken, Zeitmanagement und Projektarbeit erklärt und geübt.
Ein wichtiger Aspekt war auch der Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit den Genossinnen und Genossen aus anderen Kreis- und Landesverbänden.
Warum SPD?
Die Frage muss anders gestellt werden: “Warum etwas anderes als SPD”
Für mich ist die SPD die Partei, die meiner Einstellung zum Leben und zur Gesellschaft am ehesten enstpricht.
Die Grundwerte und Ziele der deutschen Sozialdemokratie: Freiheit und Gerechtigkeit, Demokratie und Solidarität, Frieden und internationale Zusammenarbeit sind für mich der Grundstein für eine gute Politik. Gerade die Haltung der SPD-geführten Bundesregierung unter Gerhardt Schröder zum Irak-Krieg war für mich ein Beleg, dass diese Grundwerte auch in der sogenannten Tagespolitik ihren Platz hatten. Leider ist das Umfeld in dem diese Politik stattfindet und die Probleme, die es zu lösen gilt, komplizierter als es sich in grossgedruckten Tageszeitungen darstellen lässt.
Ich bin im Juli 1999 im Vorfeld der Kommunalwahl in die SPD eingetreten. Nachdem ich jahrelang mit der Partei sympathisiert hatte, wollte ich endlich auch mitreden und meine Gedanken mit einbringen.
Ich habe 1999 kandidiert, weil ich der Meinung bin, ein Gremium wie der Gemeinderat sollte in seiner Zusammensetzung annähernd dem Querschnitt der Bevölkerung entsprechen. Damals waren, wie heute auch, überwiegend selbständige Handwerker und Landwirte, Beamte, Beschäftigte im öffentlichen Dienst und Rentner vertreten. Der grosse Anteil der Arbeiter und Angestellten aus der freien Wirtschaft war und ist deutlich unterrepräsentiert, d.h. gar nicht vertreten.
Dies wollte ich verändern.
Bei der Wahl erhielt ich die drittmeisten Stimmen für einen SPD-Kandidaten in meinem Ortsteil Oberkirchberg. Leider reichten die Stimmen für die Liste nur für zwei Oberkirchberger SPD-Sitze im Gemeinderat.
Bei den Kommunalwahlen am 13. Juni 2004 hat die SPD in Illerkirchberg, wie auch an anderen Orten, Stimmen verloren. Die SPD ist im neuen Gemeinderat nur noch mit 2 statt mit 3 Gemeinderäten vertreten. Auch diesmal hat es für mich knapp nicht gereicht. Ich hätte gerne die in Neu-Isenburg und Biberach erworbenen Kenntnisse zum Wohl der Bürger in der Gemeinde angewendet. Am 19. Juli 2007 bin ich in den Gemeinderat nachgerückt und arbeitete bis zum Juli 2009 im Gremium mit. Bei der Kommunalwahl 2009 verzichtete ich auf eine erneute Kandidatur, da sich Beruf und Ehrenamt nicht mehr vereinbaren ließen.
Für die Kommunalwahl 1999 habe ich den Grundstein für den Internetauftritt des Ortsvereins (www.spd-illerkirchberg.de) gelegt. Damit war die Illerkirchberger SPD als erste politische Gruppierung der Gemeinde im Internet vertreten.
Funktionen in der SPD
2001 wurde ich als Schriftführer in den Ortsvereinsvorstand gewählt. Die Betreuung der Internetseite gehört dort mit zu meinen Aufgaben.
Als ich im Frühjahr 2002 als Vertreter des Ortsvereins an einer Besprechung der SPD-Ortsvereine im Wahlkreis 292 Ulm teilnahm, wurde ich, auch wegen meiner Kenntnisse über HTML und Co., Mitglied im Wahlkampf-Team unserer Kandidatin Hilde Mattheis. Die Arbeit im Wahlkampf hat mir sehr viel Spass gemacht und war auch von Erfolg gekrönt, Hilde zog über die Landesliste in den Bundestag ein.
Ebenfalls 2002 wurde ich als Beisitzer in den Vorstand des Kreisverbandes Alb-Donau gewählt. Von 2003 bis zum Frühjahr 2008 war ich dort stellvertretender Kreisvorsitzender. Durch die Veränderungen im beruflichen Bereich konnte ich die Zeit, die für so eine Aufgabe notwendig ist, nicht mehr aufbringen.
Im Frühjahr 2003 nahm ich an der Kommunal-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung in Biberach teil. Dort wurden in etwas komprimierter Form die gleichen Themen wie in Neu-Isenburg behandelt. Durch die Berücksichtigung der baden-württembergischen Besonderheiten war besonders der fachliche Teil sehr lehrreich. Die Zusammensetzung der Gruppe war sehr ausgewogen. Es ist immer ein besonderes Vergnügen, wenn sich auf Landesparteitagen und sonstigen Parteiveranstaltungen mehrere Kommunalakademiker zusammenfinden.
Von 2005 bis 2007 war ich Vorsitzender des SPD-Ortsvereines Illerkirchberg-Weihungstal. Seit 2007 war ich dann wieder Schriftführer und zusätzlich noch stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender.
Zur Zeit genieße ich den Status eines normalen Mitglieds, das sich an der Basis über die Entscheidungen an der Parteispitze ärgern darf, ohne immer überlegen zu müssen, ob seine Äußerungen eventuell als offizielle der Meinung des Ortsvereins oder Kreisverbandes angesehen werden.