Stempeleffekt mit Photoshop
Es war mal wieder Zeit für einen Beitrag aus dem Bereich “Wie-mache-ich das?”.
Um Jürgen R. in diesem Bild mit einem Aprilscherz-Stempel zu versehen, brauchen wir nur das Ursprungsbild, Photoshop und ein wenig Zeit.

Zunächst bereiten wir den Stempel vor.
Als erstes erstellen wir mit Strg-N ein neues Photoshop-Element mit den angegebenen Grössen.

Die Hintergrundfarbe ist weiß, die Malfarbe schwarz.
Um den Rand zu erhalten, füllen wir das Bild zuerst mit schwarzer Farbe. Dann vergrössern wir zunächst die Arbeitsfläche um 20 Pixel in jede Richtung.
Nach dem Wechsel von Hintergund- und Malfarbe vergrössern wir die Arbeitsfläche nochmals.

Das Ergebnis sieht so aus

Mit dem Textwerkzeug schreiben wir nun den gewünschten Text mit Weiß in den Innenbereich des Rahmens. Die Schriftgrösse sollte nicht zu gross gewählt werden, wir passen die Grösse später noch an.
Die gewählte Schriftart ist Geschmacksache. Handschriften eignen sich eher weniger als Stempelbeschriftung. Schriften, bei denen sich die Linienbreiten innerhalb der Buchstaben unterscheiden ergeben interessante Effekte.

Mit Frei transformieren (Strg-T) passen wir jetzt noch die Grösse des Schriftzuges an.

Stimmt der optische Eindruck können wir jetzt die Schrift mit dem Hintergrund zusammenführen. Davor empfiehlt es sich die Datei für spätere Verwendung unter einem anderen Namen zu speichern. Soll mal ein anderer Text im Stempel stehen kann man sich durch Änderen in dieser Datei die Vorarbeiten ersparen.
“Auf eine Ebene reduzieren (Strg-E)” bereitet den Schriftzug auf den nächsten Schritt vor.
Mit dem Schwamm-Filter erreichen wir unregelmässige Konturen.

Durch Änderungen an den Einstellungen lässt sich der Effekt an unsere Wünsche anpassen.
Als nächstes kommt eine Schwellenwert-Ebene zum Einsatz. Durch Verschieben des Dreiecks unter dem Histogramm lässt sich das Aussehen unseres Stempelabdrucks gut einstellen.

Eine Verschiebung nach rechts erzeugt den Eindruck von Poren im Stempel. Verscheiben wir das Dreieck nach links, entsteht der Eindruck eines verschmutzten Stempels.
Nun können wir den Stempel mit dem Zauberstab auswählen und für die gewünschte Anwendung ins Zielbild kopieren.

Wir können auch noch eine neue Datei mit transparentem Hintergrund erstellen, in die wir den Stempel kopieren und für spätere Einsätze speichern.

4. Mai 2005 um 19:16 Uhr
sehr feiner hack, besten dank thomas!
4. Mai 2005 um 19:19 Uhr
kleiner nachtrag – das wurde soeben daraus gemacht:
http://www.eselkult.de/images/banners/paypal_statt_pornowerbung_klein_11_frames_128cod.gif
7. Oktober 2005 um 20:07 Uhr
Wenn jetzt jemand noch erklärt, wie das mit Gimp geht, dann bin ich häppi!
22. November 2005 um 22:24 Uhr
klasse beschreibung, kurz, knapp und knackig. da macht es doch spaß zu lesen wenn man schnell ans gewünschte ziel kommt.
DANKE für diesen kleinen crashkurz
18. Mai 2006 um 08:21 Uhr
Wirklich toll, dein Workshop. Vielen Dank für deine Tipps.
29. März 2007 um 16:12 Uhr
Nettes kleines Tutorial, das mir grad einiges an herumprobieren erspart hat. Vielen Dank dafür.
14. August 2008 um 13:23 Uhr
Vielen Dank …. das Tutorial gefällt mir sehr gut, vor allem mal eins in deutsch.
15. Januar 2009 um 16:12 Uhr
naja richtig wie ein stempel sieht das nicht aus….trotzdem danke
14. August 2009 um 12:04 Uhr
Super Anleitung, das Ergebnis kann man auf http://www.12gyrofly.de sehen. Kommt klasse raus der Stempel-look.
Danke nochmals!
18. Februar 2010 um 11:15 Uhr
Also mir hat das Tutorial gerade viel Zeit und Arbeit erspart.
Stempel ist eingebaut, zu sehen unter: http://www.dinnersets.de
Danke schön.
2. April 2010 um 14:30 Uhr
Mein Lieblings-Stempel! Danke!
3. April 2010 um 21:25 Uhr
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Thomas Vogt erwähnt. Thomas Vogt sagte: Morgen wird mein Blogbeitrag über einen Stempeleffekt in Photoshop 5 Jahre alt. Wird immer noch genutzt und kommentiert http://bit.ly/cbK7hb [...]