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	<title>thomasr-vogt.de &#187; analog</title>
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		<title>Analoge Spielerei?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 20:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel auf SPON ist zwar schon etwas älter, da er aber unter dem Titel &#8220;Experten-Tipps: So gelingen analoge Foto-Experimente&#8221; vorgibt sich mit der zeitloseren Art der Bilderstellung zu befassen, lohnt sich auch heute noch ein genauerer Blick. Weil ich ja auch gerne noch Filme in Kameras packe und damit zum Fotografieren durch die Gegend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel auf SPON ist zwar schon etwas älter, da er aber unter dem Titel <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,635530,00.html" class="newWindow">&#8220;Experten-Tipps: So gelingen analoge Foto-Experimente&#8221;</a> vorgibt sich mit der zeitloseren Art der Bilderstellung zu befassen, lohnt sich auch heute noch ein genauerer Blick. </p>
<p>Weil ich ja auch gerne noch Filme in Kameras packe und damit zum Fotografieren durch die Gegend ziehe, habe ich mich zunächst auch gefreut, dass sich ein solches Mainstream-Medium wie Spiegel online mit der silberbasierten oder analogen Fotografie beschäftigt. Der Teaser fängt auch schon gut an.</p>
<blockquote><p>Alle Welt fotografiert digital, doch experimentierfreudige Hobbyfotografen schaffen mit Filmen und Analog-Kameras vom Flohmarkt außergewöhnliche Bildeffekte.</p></blockquote>
<p>Doch schon bald merkt man, dass der SPON-Redakteur sich nur oberflächlich im Netz und dort überwiegend bei der <a href="http://www.lomography.com/" class="newWindow">lomografischen Gesellschaft</a> informiert hat. Das Ganze wird dann in leicht verdauliche Häppchen aufgeteilt, die die folgenden Titel tragen.</p>
<blockquote><p>1. Teil: So gelingen analoge Foto-Experimente<br />
2. Teil: Wann lohnt es sich, auf Film zu fotografieren?<br />
3. Teil: Welche Kameras sind empfehlenswert?<br />
4. Teil: Worauf muss man beim ersten Film-Versuch achten?<br />
5. Teil: Welches Filmmaterial bringt tolle Effekte?<br />
6. Teil: Wie sollte man Filme entwickeln und scannen?<br />
7. Teil: Wettbewerb &#8211; schicken Sie uns Ihre Analog-Fotos!<br />
8. Teil: Analoge Fototechnik &#8211; die Fachbegriffe noch einmal kurz erklärt </p></blockquote>
<p>In den einzelnen Kapiteln kommen dann Fotografen zu Wort, die überwiegend mit Kameras aus dem Angebot der Lomo-Freunde fotografieren. <a href="http://www.lomography.com/homes/zulupt" class="newWindow">Hugo Pereira</a> und <a href="http://www.lomography.com/homes/vicuna" class="newWindow">Stéphane Heinz</a> haben sogar recht umfangreiche Bildersammlungen auf lomography.com. </p>
<p>Leider beschränken sich dann auch noch die zu Beginn versprochenen außergewöhnlichen Effekte auf Crossentwicklung (also Diafilme als Negativfilme entwickeln bzw. umgekehrt) und Polaroidbilder. Die besondere Wirkung einer Schwarzweißaufnahme auf Film im Gegensatz zu aus bunten Digitalbildern abgewandelten Bildern ohne Farbe wurde gar nicht erwähnt. Ganz zu schweigen von IR-Filmen und andern Spielarten der Fotografie auf Film.</p>
<p>Die Sicht der SPON-Netzweltredaktion auf die analoge Fotografie beschränkt sich also überwiegend auf die sogenannten Toy cameras eines Online-Händlers und den Spielarten der Fotografie, die auf dessen Internet-Seite als kreativ dargestellt werden. </p>
<p>Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Artikel als schlecht recherchiert oder als gut getarnte Schleichwerbung einstufen soll. Oder wurde hier jemand, der von der Fotografie nur soviel weiß, um die Vorderseite einer Kamera zu erkennen, damit beauftragt einen Artikel über analoge Fotografie zu schreiben? Schaut man sich die Auflistung der &#8220;analogen&#8221; Fachbegriffe an, könnte dies durchaus der Fall sein. Schliesslich tummeln sich da auch einige Begriffe, deren Bedeutung auch der Digitalknipser kennen sollte.</p>
<p><img src="http://www.thomasr-vogt.de/wp-content/uploads/fachbegriffe-spon.png" alt="&quot;Analoge&quot; Fachbegriffe" title="&quot;Analoge&quot; Fachbegriffe" width="429" height="378" class="aligncenter size-full wp-image-878" /></p>
<p>Bleibt das Fazit: Der Spiegel ist auch nicht mehr das, was er mal war.</p>
<p>Eigentlich schade, aus dem Thema hätte man mehr machen können.</p>
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		<title>Alles billiger</title>
		<link>http://www.thomasr-vogt.de/alles-billiger</link>
		<comments>http://www.thomasr-vogt.de/alles-billiger#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 22:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum eine Diskussion hält sich in den Fotoforen (z.B. in der fc) so hartnäckig, wie die Diskussion was nun &#8220;besser&#8221; sei, die moderne Digitalfotografie oder die traditionelle silberbasierte Fotografie auf Film. Das sind dann die berüchtigten digital-vs.-analog-&#8221;Freds&#8221;. Bei den Diskussionen über die Vor- und Nachteile der beiden Arten der Bildaufzeichnung braucht man nicht lange warten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Diskussion hält sich in den Fotoforen (z.B. in der <a href="http://www.fotocommunity.de/forum/list.php?f=41" class="newWindow">fc</a>) so hartnäckig, wie die Diskussion was nun &#8220;besser&#8221; sei, die moderne Digitalfotografie oder die traditionelle silberbasierte Fotografie auf Film. Das sind dann die berüchtigten digital-vs.-analog-&#8221;Freds&#8221;.</p>
<p>Bei den Diskussionen über die Vor- und Nachteile der beiden Arten der Bildaufzeichnung braucht man nicht lange warten, bis ein Vertreter der elektronischen Fotografie das Kostenargument anführt. Schliesslich koste eine Digitalaufnahme &#8220;kein Geld&#8221;. Auch die Anhänger der traditionellen Art der Fotografie argumentieren gerne mit den günstigen Preisen der Kameragehäuse für Film. Sehr ausführlich kann man diesen Standpunkt auf <a href="http://www.warum-analog.aphog.de/" class="newWindow">&#8220;Warum analog?&#8221;</a> nachlesen. </p>
<p>Schaut man sich beide Argumentationen genauer an, stellt man sehr schnell fest, dass hier Äpfel und Bananen verglichen werden. Beides Obst bzw. Kosten aber doch sehr unterschiedlich. Während die einen die niedrigen Einstiegskosten ins Feld führen, sehen die anderen die geringen Verbrauchskosten im Vorteil. Das heißt, es kommt wie so oft auf den Einzelfall an.</p>
<p>Und weil ich neugierig bin, habe ich das mal für mich ausgerechnet.<br />
<span id="more-628"></span><br />
Eine Möglichkeit so unterschiedliche Kostenarten zu vergleichen ist es die Kosten zu addieren, die in einem bestimmten Zeitraum anfallen. </p>
<p>Kommen wir zu den zugrunde liegenden Annahmen. </p>
<ul>
<li>Als Vergleichszeitraum habe ich mir mal mit 2 Jahren gerechnet. Das deckt sich recht gut mit dem Produkterneuerungs-Zyklus der Kamerahersteller. Statt mit den reinen Anschaffungskosten rechne ich mit dem Wertverlust über 2 Jahre</li>
<li>Computerhardware ist vorhanden und wird in der Berechnung nicht mitberücksichtigt.</li>
<li>Ziel sind Bilder für das Internet. Also werden Kosten für Abzüge nicht berücksichtigt.</li>
</ul>
<p>Los geht es mit der analogen Technik. Hier nehme ich die Kosten, die 2008 angefallen sind und rechne auf dieser Basis weiter.<br />
Angeschafft habe ich eine Kamera (Nikon F100) für 200,-€ und diverses Entwicklungszubehör (Dose, Messbecher, Thermometer usw.) für 50,-€. Macht Einmalkosten von 250,-€ Die Kamera dürfte in 2 Jahren etwa 50,-€ weniger wert sein, das Entwicklungszubehör sollte, weil gebraucht gekauft im Wert stabil bleiben.</p>
<p>Die Verbrauchskosten setzen sich zusammen aus den Kosten für die Filme (80xSW, 20x Farbe), den Entwicklungskosten und dem Aufwand für die Archivierung.<br />
Der Ordner für die Negative und die Ablageblätter kosten 30,-€, die Filme kommen zusammen auf 310,-€, Entwicklungskosten für die Farbfilme sind 45,-€ (bei dm) und 60,-€ für SW-Chemie.</p>
<p>Für zwei Jahre Analogfotografie sind somit 990,-€ fällig. Bevor wegen dieser Summe der voreilige Schluß gezogen wird, dass Digital bestimmt günstiger ist, schauen wir mal genauer hin.</p>
<p>Zunächst muss die Frage geklärt werden, mit welcher digitalen Nikon verglichen werden soll. Wenn die sonstigen Eigenschaften (Verwendung manueller Objektive, Haptik usw) sich auf gleichem Niveau bewegen sollen wie bei der F100, bleibt nur die D300 als günstigeste Variante. Die D700 ist dann doch zu teuer.</p>
<p>Für die D300 werden in der Anschaffung ca. 1300,-€ fällig, dazu noch Speicherkarten und ein Zweitakku für zusammen 100,-€, ein Update für Lightroom (meine alte 1.41 kennt die D300 nicht) für 120,-€ und wegen dem gewohnten Bildwinkel noch das meinem Tamron 2,8/28-75 entsprechende Tamron 2,8/17-50 für ca. 350€. Für den Wertverlust gehe ich von 700,-€ für die Kamera aus, schließlich wird in 2 Jahren schon längst das Nachfolgemodell im Handel sein und dann sind 600,-€ für eine gebrauchte D300 schon hoch angesetzt, wenn man von den Gebrauchtpreisen des Vorgängermodells D200 ausgeht. Das Objektiv dürfte 150,-€ im Wert verlieren.</p>
<p>Das ergibt Kosten von 1070,-€ auf zwei Jahre Digitalfotografie mit der D300, unabhängig davon, ob die Kamera nur herumliegt oder häufig verwendet wird. Also in etwa Gleichstand zur analogen Kamera.</p>
<p><strong>Ergebnis:</strong> Selbst wenn man recht viel fotografiert (100 Filme sind ca. 3600 Bilder) ist die Digitalfotografie nicht zwangsläufig billiger. </p>
<p>Da allerdings die D200 auch gebraucht noch eine gute Kamera ist, habe ich auch noch für sie durchgerechnet. Gebrauchtpreis heute ca. 500,-€ und Wertverlust auf 2 Jahre ca. 200,-€ macht Gesamtkosten von 570,-€ auf 2 Jahre.</p>
<p>Da mir der Bildeindruck der klassischen <a href="http://www.thomasr-vogt.de/mottolied">Schwarzweiß-Filme</a> immer noch besser gefällt als umgewandelte Digitalbilder, werde ich der F100 so schnell nicht untreu. Für die Farbbilder und die Bilder, die ich schnell im Rechner haben möchte, habe ich mir zusätzlich eine gebrauchte D200 gekauft. Ohne das 17-50-Objektiv ergeben sich Kosten von 420,-€ auf zwei Jahre.</p>
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		<title>Sie fotografieren noch analog?</title>
		<link>http://www.thomasr-vogt.de/sie-fotografieren-noch-analog</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 20:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich neulich durch den Sucher meiner Nikon F3 in Ulm das Stadthaus anvisierte, sah ich im Augenwinkel wie neben mir ein Tourist seine mit ausgestreckten Armen Richtung Münster gehaltene Digitalkamera senkte und mich etwas verwundert anschaute. Nachdem ich das Bild im Kasten hatte, kam er herüber geschlendert und stellte mir die Frage aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich neulich durch den Sucher meiner Nikon F3 in Ulm das Stadthaus anvisierte, sah ich im Augenwinkel wie neben mir ein Tourist seine mit ausgestreckten Armen Richtung Münster gehaltene Digitalkamera senkte und mich etwas verwundert anschaute. Nachdem ich das Bild im Kasten hatte, kam er herüber geschlendert und stellte mir die Frage aus der Überschrift.</p>
<p>Meine Antwort, &#8220;Was heisst hier noch? Wieder und immer mehr&#8221; hat ihn dann doch überrascht.</p>
<p>Die Frage nach den Vorzügen der analogen Bildaufzeichnung über Film gegenüber der modernen, digitalen Form kann, in den richtigen Foren gestellt, zu ausufernden Diskussionen führen. Das hat dann hin und wieder etwas von einem Glaubenskrieg. Die dabei am häufigsten aufgeführten Argumente Pro-Silikonchip sind die Kosten und die Geschwindigkeit. Auch die Anhänger der silberbasierten Fotografie führen die Kosten als Vorteil ins Feld. Auch der subjektiv bessere Bildeindruck speziell bei Schwarz-weiß-Aufnahmen wird recht häufig genannt.</p>
<p>Recht selten wird der Beweggrund aufgeführt, der mich zur Filmrolle greifen lässt: </p>
<p>Es macht einfach Spaß. Und spannend ist es auch, da man ja nicht unmittelbar nach der Aufnahme kontrollieren kann, ob alles so gelungen ist, wie man es sich beim Druck auf den Auslöser vorgestellt hat.</p>
<p>Auf <a href="http://www.aphog.de" class="newWindow">Aphog.de</a> gibt es eine recht ausführliche Zusammenstellung <a href="http://www.warum-analog.aphog.de/" class="newWindow">Stärken und Charakteristika der klassischen Silberhalogenid-Fotografie</a> aus der Sicht der analogen Fraktion. Da finden sich auch noch weitere Aspekte, auf die ich hier nicht weiter eingehen will.</p>
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