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	<title>thomasr-vogt.de &#187; Einkaufen</title>
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		<title>Nicht nur Schwarz-Weiß</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 20:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztes Jahr hatte ich ja schon einmal über die vermeintlichen Vorteile des Fachhandels vor Ort gegenüber dem (Internet-)Versandhandel geschrieben. Diese Frage wird ja in Internetforen gerne auf nur zwei Standpunkte verkürzt. Standpunkt 1: Wer nicht im Internet kauft ist doof wirft Geld zum Fenster raus, weil man viel Geld sparen kann. Standpunkt 2: Wer im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr hatte ich ja schon einmal über die vermeintlichen Vorteile des Fachhandels vor Ort gegenüber dem (Internet-)Versandhandel <a href="/der-fachhandel-und-das-internet">geschrieben</a>. Diese Frage wird ja in Internetforen gerne auf nur zwei Standpunkte verkürzt.</p>
<p>Standpunkt 1: Wer nicht im Internet kauft <del>ist doof</del> wirft Geld zum Fenster raus, weil man viel Geld sparen kann.<br />
Standpunkt 2: Wer im Internet kauft ist am Niedergang des Einzelhandels und der Verödung der Innenstädte schuld.</p>
<p>Nun bin ich es aus meiner Heimatregion (in Ulm und um Ulm und um Ulm herum) gerade bei Fotofachgeschäften und Elektronikfachmärkten gewohnt, mehrere gut sortierte Geschäfte mit konkurrenzfähigen Preisen im näheren Umkreis (max. 15km von der Haustür entfernt) vorzufinden. Da kann man sich vor einem Kauf bequem zu Hause im Internet über das Pro und Kontra verschiedener Modelle (und das Preisniveau) informieren und anschließend im Einzelhandel direkt vergleichen. Und wenn der Preis stimmte, habe ich meistens auch gleich gekauft. Schließlich will ich ja nicht unnötig lange auf die Benutzung des neuen Techikspielzeugs warten.</p>
<p>Seitdem ich in Oberfranken wohne entwickle ich eine differenziertere Sichtweise auf das Thema Internet-Versandhandel.<span id="more-1519"></span></p>
<p>Man könnte sogar sagen, ich lerne weitere positive Aspekte des Internetkaufs kennen. Wie ich zum Beispiel neulich beim Monitorkauf feststellen konnte, ist der Zeitvorteil des Onlineshoppens nicht gerade klein. Klingt komisch, ist aber so. Berufsbedingt kann ich selten nach Feierabend in den einschlägigen Elektronikfachmärkten das Angebot vergleichen. Zumal die auch nichts schön konzentriert liegen, wie ich es aus Ulm gewohnt war. Hätte ich nur einen Monitor mit den Anforderungen, 23 Zoll, flach, bunt gesucht, wäre ich sicher in Kulmbach auch fündig geworden.</p>
<p>Nun bearbeite ich am Computer meine Bilder und da sollte dann schon wegen der geringeren Blickwinkelabhängigkeit ein PVA-Panel im Gerät verbaut sein. So etwas fand ich im örtlichen Elektronikmarkt mit der gelb-dominierten Werbung nicht. Und den Samstag Nachmittag wollte ich nicht auf der Straße Richtung Bayreuth und eventuell weiter nach Hof (da sollen die Preise besser sein) verbringen, dafür war das Wetter zu gut. Und die Chancen dort meinen Favoriten zu ergattern waren nach dem Studium des Online-Angebotes dieser Kette auch gering. Also habe ich meinen <a href="http://www.eizo.de/monitore/flexscan/ecoview/23-zoll/EV2333W.html" class="newWindow" title="externer Link">EIZO EV2333WH</a> bei einem großen Onlinehändler bestellt, mit dem ich schon einmal gute Erfahrungen gemacht hatte.</p>
<p>Zwei Arbeitstage später war das Paket bei mir. Da kann man wirklich nicht meckern. Und ein deutlich besseres Bild als die alte 17-Zoll-Röhre lieferte das Gerät auch gleich von Anfang an.</p>
<p>Leider war die Freude vorgestern etwas getrübt. Beim Einschalten des Rechners zeigte der Monitor nichts an. Nichteinmal die Status-LED leuchtete. Ich musste also reklamieren und stellte ich mich als Anhänger der These, wer lokal kauft hat bei Defekten einen Ansprechpartner vor Ort, auf eine langwierige Abwicklung ein. Was nun folgte war ein Beispiel einer effektiven Reklamationsabwicklung, die ich als beispielhaft bezeichnen würde.</p>
<p>Montag abends schrieb ich mit dem Notebook eine Mail an den Händler mit der Fehlerbeschreibung. Dort riet man mir am Dienstag Vormittag ich solle mich wegen der schnelleren Abwicklung direkt mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Dort rief ich am Nachmittag über eine kostenfreie(!) Servicenummer an und schilderte mein Problem. Der freundliche Mitarbeiter veranlasste nach ein paar Fragen den Austausch des defekten Geräts. Dieser wurde dann heute an meinem Arbeitsplatz (also dem Platz, an dem ich unter der Woche tagsüber am ehesten anzutreffen bin) vorgenommen. Diese Zeilen schrieb ich schon am getauschten Gerät. </p>
<p>Die Vorteile des Internethandels waren hier das größere Angebot. Der Service von <a href="http://www.eizo.de" class="newWindow" title="externer Link">EIZO</a> hätte auch bei einem Monitor aus dem Einzelhandel so gehandelt. Die Entscheidung für einen Monitor dieser Marke hat sich so als richtig herausgestellt, auch wenn ich mich am Montag noch geärgert hatte.</p>
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		<title>Der Fachhandel und das Internet</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 19:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur so]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[wider dem inneren Schweinehund]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Service-Wüste]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[In Internetforen, die sich mit höherpreisigen Geräten zur Hobbyausübung beschäftigen, gilt im Allgemeinen die Meinung, dass Einkaufen im Internet (oder Versandhandel allgemein) zwar billig ist, aber auch für das Sterben des örtlichen Fachhandels verantwortlich ist. Außerdem sollte doch jedem ein etwaiger Aufpreis die Beratung vor Ort und der bessere Service wert sein. Diese These im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Internetforen, die sich mit höherpreisigen Geräten zur Hobbyausübung beschäftigen, gilt im Allgemeinen die Meinung, dass Einkaufen im Internet (oder Versandhandel allgemein) zwar billig ist, aber auch für das Sterben des örtlichen Fachhandels verantwortlich ist. Außerdem sollte doch jedem ein etwaiger Aufpreis die Beratung vor Ort und der bessere Service wert sein. </p>
<p>Diese These im Hinterkopf habe ich am Freitag einen Fahrradhändler im Nachbarort aufgesucht um ein Zubehörteil für mein Rennrad zu kaufen. Gerade dieser Händler hatte sich in den vergangenen Jahren  durch gute Beratung und ein vielfältiges Angebot gerade bei sportlichen Zweirädern ausgezeichnet. </p>
<p>Mag sein, dass ich wegen der Beratung den falschen Zeitpunkt erwischt hatte, das Angebot beim Zubehör war nur dann ausreichend, wenn man Zubehör einer bestimmten Marke kaufen wollte. Die Frage nach einem Lenkeraufsatz fürs Rennrad wurde mit &#8220;Haben wir nicht da, können wir aber gerne für Sie bestellen&#8221; beantwortet. </p>
<p>Doch ist das wirklich eine Alternative zum Selbstbestellen? <span id="more-849"></span>Nach dem Fernabsatzgesetz kann ich die Ware nach Ansicht innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücksenden, der Fachhandel wollte nur bestellen, wenn ich den Liegelenker auch abnehme. 1:0 für den besseren Service des Versands.<br />
Der Vorteil der sofortigen Mitnahme, der mir im Normalfall 10-20% Mehrpreis wert ist, war ja durch das bestellen Müssen auch weggefallen.</p>
<p>Ich habe deshalb vom Kauf abgesehen. Und hätte dann doch im Internet bestellt, wenn ich nicht noch spontan in die nächstgrößere Stadt gefahren wäre.</p>
<p>Dort habe ich den von mir favorisierten <a href="http://www.profile-design.com/products/aerobars/airstryke/" class="newWindow" title="Öffnet in neuem Fenster">Lenkeraufsatz</a> in einem ZEG-Laden (für mich bisher der Inbegriff des traditionellen Zweiradhandels) gefunden. Der Preis lag im Bereich des Versandhandels, wenn man auch die Versandkosten in den Preisvergleich mit einbezieht.<br />
Und weil er sich auch problemlos montieren ließ, bin ich gestern und heute doch zu 160 Trainingskilometer mit Liegelenker gekommen.</p>
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