Apr 23 2009

Meine Kaffemaschine muß zur Kur

Normalerweise gönne ich mir beim Arbeiten am Nachmittag die eine oder andere Tasse Kaffee. Und weil ich Automatenkaffee, also dieses kaffeeähnliche Getränk aus löslichem Pulver mit dem miesen Preis-Leistungsverhältnis, nicht mag, steht seit einem guten Jahr meine Senseo-Kaffeemaschine am Rande des Schreibtisches.Meine SenseoDort versorgte sie mich schnell und zuverlässig mit der notwendigen Dosis Koffein. Doch seit meinem Osterurlaub ist alles anders. In der Woche nach Ostern hat Philips eine Rückrufaktion verschiedener Typen, die in einem bestimmten Zeitraum gefertigt wurden, verkündet.

Vermutlich hätte ich es wie einige Kommentatoren in Herberts Männerblog gehalten und nichts unternommen oder zumindest den ersten Andrang abgewartet bevor ich die Kaffeemaschine zur Reparatur eingeschickt hätte. Schließlich ist die Gefahr erhöhter Kalkablagerungen beim oberfränkischen Wasser nicht so hoch wie z.B. beim Wasser im Alb-Donau-Kreis.

Wenn man jedoch einen Betriebselektriker hat, der seine Aufgabe sich um die Sicherheit der elektrischen Geräte zu kümmern sehr ernst nimmt, dann findet man nach dem Urlaub die Senso-Maschine mit einem großen Zettel versehen vor, der die Inbetriebnahme untersagt.

Also habe ich mich heute bei Philips registriert. Sicherheitshalber hatte ich das Typenschild fotografiert um alle notwendigen Angaben greifbar zu haben. Schließlich wollte ich nicht ständig vom Computer zur Kaffeemaschine eilen.

Die Aussage auf dem Bestätigungsbildschirm stimmt mich nicht sehr zuversichtlich, dass ich bald wieder zu meiner nachmittäglichen Koffeindosis komme.

“Wir werden Ihnen nach Planung der uns verfügbaren Ressourcen schnellstmöglich eine Transportverpackung zusenden. Dies passiert in der Regel innerhalb von 4 Wochen. Unmittelbar nach Versand der Verpackung werden wir Sie hierüber von uns über Email informiert.”

Da muss ich mir noch etwas anderes einfallen lassen.


Feb 24 2009

Andere Länder, andere Krapfen

oder so ähnlich.

Als Schwabe aus der Gegend von Ulm bin ich es gewohnt, dass die Krapfen, aka Berliner, mit Himbeermarmelade gefüllt werden.

Deshalb war ich heute morgen richtig überrascht, dass die vom Abteilungsleiter ;) ausgegebenen bezahlten Faschingskrapfen, wie die Teile hier in Oberfranken genannt werden, ganz traditionell mit Hiffenmark gefüllt waren. Da ich den Begriff so nicht kannte, wurde mir auf meine Frage erklärt, dass dies Hagebuttenmarmelade sei.

Der Geschmack war etwas ungewohnt, aber lecker. Wenigstens musste ich mich beim Zuckerüberzug nicht umstellen. Dort ist in Franken wie in Schwaben Puderzucker angesagt.


Mai 16 2007

Gestern gab es mal wieder Spargel

Und weil immer nur klassisch gekocht mit Hollandaise und Schinken langweilig ist, habe ich mich nach einem Rezept umgeschaut. Google hat mir dabei eine Seite ausgeworfen, die sich nur um das Stangengemüse kümmert, www.spargeltreff.de.

In der dortigen Rezeptdatenbank mit über 600 Rezepten fand ich dann dieses, das ich etwas abgewandelt habe, da Räucherlachsforelle nicht zu den ständigen Bewohnern meines Kühlschrankes gehört ;) .

Ich hatte 6 Stangen Spargel, die ich halbierte und in einem Sud aus Wasser, Zucker, Salz und Zitronensaft etwa 15 Minuten noch bissfest kochte. In der Zwischenzeit konnte der Backofen auf 220°C vorheizen. Die Spargelstücke kamen dann auf zwei getoastete Scheiben Vollkorntoast, die dünn mit Butter bestrichen waren. Darüber verteilte ich noch 100gr. in Streifen geschnittenen Kochschinken (statt dem Fisch) und etwa 2 EL Schmand, die ich mit etwa der gleichen Menge geriebenen Emmentaler vermischt hatte. Nach ca.10 Minuten im Backofen waren die Spargeltoasts goldgelb verfärbt und zum Verzehr bereit.

Das schmeckte richtig lecker und wenn ich das das nächste Mal koche, gibt es danach auch ein Foto davon.