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	<title>thomasr-vogt.de &#187; Fotograf</title>
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		<title>EU und Internet, eine tolle Kombination</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 21:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je nach besuchtem Stammtisch und aktueller Nachrichtenlage ist ja entweder &#8220;Brüssel&#8221; als Synonym für die Europäische Union oder &#8220;das Internet&#8221; an allem Schuld was gerade vermeintlich nicht rund läuft in der Gesellschaft. Da wird z.B. auf die EU geschimpft, weil eine EU-Verordnung und ihre Umsetzung in ein deutsches Gesetz zu erhöhtem Bürokratieaufwand im Handwerk führen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je nach besuchtem Stammtisch und aktueller Nachrichtenlage ist ja entweder &#8220;Brüssel&#8221; als Synonym für die Europäische Union oder &#8220;das Internet&#8221; an allem Schuld was gerade vermeintlich nicht rund läuft in der Gesellschaft. Da wird z.B. auf die EU geschimpft, weil eine EU-Verordnung und ihre Umsetzung in ein deutsches Gesetz zu erhöhtem Bürokratieaufwand im Handwerk führen soll. </p>
<p>Die Annehmlichkeiten, die man als Tourist hat, wenn man ins europäische Ausland reist und dank Schengen-Abkommen ohne Paßkontrolle einfach so die Grenzen überschreiten kann, bringen dagegen die wenigsten mit der EU in Verbindung. Deshalb möchte ich heute etwas berichten, das so ohne EU und Internet wohl nur mit hohem Aufwand an Zeit und Formularen möglich gewesen wäre. </p>
<p>Begonnen hat es damit, dass ich bei einem <a href="http://mtremel.blogspot.com/" class="newWindow" title="externer Link">Fotofreund</a> ein T-Shirt gesehen hatte, das ich auch haben wollte. <span id="more-1663"></span>Also habe ich kurz gegoogelt und bin auf die Internetseite von <a href="http://photographernotaterrorist.org/" class="newWindow" title="externer Link">I&#8217;m a Photographer, not a Terrorist</a> gestoßen. Der Hauptzweck dieser Organisation ist natürlich nicht der Verkauf von Textilien. Viel mehr organisieren diese Widerstand gegen eine Regelung in der britischen Anti-Terror-Gesetzgebung, die das Fotografieren für Profis und Amateure in Großbritannien deutlich erschwert. Scheint so, dass neben deutschen Sozialdemokraten, Stichwort &#8220;Otto-Katalog&#8221;, auch die britischen Labourpolitiker in Sachen Einschränkung von Bürgerrechten wegen Terrorgefahr es den Konservativen vormachen, was möglich ist. </p>
<p>Für die Arbeit einer Bürgerrechts-Organisation ist neben ideeller Unterstützung auch Geld notwendig, weshalb sich auf der Website auch ein <a href="http://photographernotaterrorist.org/shop/" class="newWindow" title="externer Link">Shop</a> befindet, der diese oben erwähnten T-Shirts verkauft. Dieser arbeitet mit Spreadshirt, einem Internet-Service, der es jedem erlaubt auf seiner Homepage T-Shirts, Sweatshirts, Kappen usw. mit eigenem Design anzubieten. Diese werden dann von Spreadshirt für die Bestellung einzeln hergestellt und an den Besteller ausgeliefert. Überhaupt übernehmen die Leute von Spreadshirt die ganze Abwicklung, der Webseiten-Betreiber hat keinen eigenen Aufwand und erhält für jede Bestellung eine Provision.</p>
<p>Ohne Internet wäre dieser Service vermutlich nicht entstanden oder nicht so groß geworden. Dass <a href="http://www.spreadshirt.co.uk" class="newWindow" title="externer Link">www.spreadshirt.co.uk</a> nur eine weitere Adresse der Ursprungsseite <a href="http://www.spreadshirt.de" class="newWindow" title="externer Link">www.spreadshirt.de</a> ist, nur eben in englischer Sprache und mit Preisen in britischen Pfund, merkte ich bei der Bestellung, als die vermeintlich britische T-Shirt-Seite meine E-Mail-Adresse und somit meine Kundendaten schon kannte. Beliefert wurde ich dann sehr schnell aus Deutschland, nachdem ich vorher problemlos mit Paypal, noch so ein Internet-Service, bezahlt hatte.</p>
<p>Ich versuche es mal kurz zusammenzufassen: In Großbritannien ein T-Shirt bestellt, dieses in Pfund bezahlt, Abbuchung von meinem Konto in Euro, Lieferung des T-Shirts 3 Tage später aus Deutschland. Diese Transaktion hätte vor Einführung der Zollunion sicher einige Zollsachbearbeiter beschäftigt und einiges an Formularen benötigt. Mal davon abgesehen, dass diese &#8220;britische&#8221; T-Shirt ja gar nicht von der Insel kam. </p>
<p>Eine Überweisung des Rechnungsbetrags nach Großbritannien wäre dank der EU-Regelungen für den Zahlungsverkehr auch nicht teurer gewesen als eine Überweisung nach z.B. Hamburg. Die Verwendung von Paypal hat hier die Abwicklung des Geldtransfers etwas beschleunigt.</p>
<p>Wie man hier sehen kann, erleichtert die EU uns als Verbrauchern das Leben, ohne dass wir dies im Alltag überhaupt bewusst wahrnehmen.</p>
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		<title>magazin für fotografie</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 19:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wird mal wieder Zeit für einen Lesetipp. Wobei sich Lesetipp bei einem bilderlastigen Magazin etwas seltsam liest. In der Fotocommunity bin ich durch Zufall auf den Account von Yannic Schon &#038; Susann Probst gestoßen, die dort unter dem Namen Paul und Paula auftreten. Und habe dort von der Möglichkeit erfahren das &#8220;magazin für fotografie Zimmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird mal wieder Zeit für einen Lesetipp. Wobei sich Lesetipp bei einem bilderlastigen Magazin etwas seltsam liest.</p>
<p>In der <a href="http://www.fotocommunity.de" class="newWindow">Fotocommunity</a> bin ich durch Zufall auf den <a href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/751692" class="newWindow">Account von Yannic Schon &#038; Susann Probst</a> gestoßen, die dort unter dem Namen Paul und Paula auftreten. Und habe dort von der Möglichkeit erfahren das &#8220;magazin für fotografie Zimmer /117&#8243; bestellen zu können.</p>
<p>Nachdem ich mein Exemplar nun schon einige Tage auf dem Couchtisch liegen habe und immer noch begeistert darin blättere, möchte ich einfach mal etwas Werbung einstreuen.</p>
<div id="attachment_896" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img src="http://www.thomasr-vogt.de/wp-content/uploads/zimmer117.jpg" alt="Zimmer/117 Magazin" title="zimmer/117" width="450" height="338" class="size-full wp-image-896" /><p class="wp-caption-text">Zimmer/117 | Magazin</p></div>
<p>Also, wer einfach mal ein gutes Fotomagazin ohne Werbung und photogeschoppten Hochglanzschönheiten sehen will, sollte sich eines der 400 durchnummerierten Magazine sichern. Meines trägt übrigens die Nummer 90.</p>
<p>Neben den schon genannten Susann Probst und Yannic Schon zeigen 6 weitere Fotografen ihre Bilderserien im Magazin. Die einzelnen Fotografen sind auch für die grafische Gestaltung ihrer Fotoseiten verantwortlich. So finden sich auf den 86 Seiten des Magazins auch vielfältige optische Eindrücke. </p>
<p>Das Magazin ist jeden Cent der 9,80€ (11,50€ incl. Versand) wert. Sichern kann man sich sein Exemplar auf <a href="http://magazin.zimmer117.de/" class="newWindow">http://magazin.zimmer117.de/</a></p>
<p>Die Wartezeit bis zur Lieferung kann man sich auf der Internet-Seite des Projekts <a href="http://www.zimmer117.de">zimmer 117</a> vertreiben.</p>
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		<title>A Photographer’s Life</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 20:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich hier bereits geschrieben hatte, war ich Ende Februar in Berlin. Nach dem Besuch der Museumsinsel wollte ich mir unbedingt auch noch die Leibovitz-Ausstellung im Postfuhramt an der Oranienburger Straße anschauen, die am Wochenende vor meinem Besuch eröffnet hatte. Anni Leibovitz ist bekannt geworden durch ihre Bilder, die sie für das Rolling-Stone Magazine aufgenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich <a href="../das-schoene-an-berlin">hier bereits geschrieben hatte</a>, war ich Ende Februar in Berlin. Nach dem Besuch der Museumsinsel wollte ich mir unbedingt auch noch die <a href="http://www.co-berlin.info/co-neu/web/Formate/Exhibitions/ex_2009/ex_2009_01_Annie_Leibovitz/start.php" class="newWindow">Leibovitz-Ausstellung</a> im <a href="http://www.co-berlin.info" class="newWindow" title="c/o Berlin">Postfuhramt an der Oranienburger Straße</a> anschauen, die am Wochenende vor meinem Besuch eröffnet hatte. </p>
<p><img src="http://www.thomasr-vogt.de/wp-content/uploads/leibovitz-karte.png" alt="Eintrittskarte" title="Eintrittskarte" width="250" height="330" class="alignleft size-full wp-image-764 noframe" />Anni Leibovitz ist bekannt geworden durch ihre Bilder, die sie für das Rolling-Stone Magazine aufgenommen hat. Mehr Informationen zu ihr finden sich in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annie_Leibovitz" class="newWindow" title="externer Link zu Wikipedia" rel="nofollow">Wikipedia</a>, da muss ich hier nicht alles in eigenen Worten neu schreiben.</p>
<p>Als ich den <a href="http://www.co-berlin.info" class="newWindow" title="c/o Berlin">Ort der Ausstellung</a> betrat, war ich überrascht, wie viele Berliner an einem normalen Donnerstag am Nachmittag Zeit haben eine Ausstellung zu besuchen. Der Andrang war aber noch so, dass ich alle Bilder mit ausreichenden Abstand und genug Zeit betrachten konnte.<span id="more-751"></span></p>
<p>Die Ausstellung lebt von der Kombination großformatiger Hochglanzaufnahmen aus den Magazinen, für die Anni Leibovitz fotografiert. Außer dem schon erwähnten Rolling-Stone-Magazine ist noch die amerikanische Vanity Fair zu erwähnen. </p>
<p>Als Titelbild eben dieser Vanity Fair ist 1991 auch das kontrovers diskutierte <a href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,530737,00.jpg" class="newWindow">Aktfoto der hochschwangeren Demi Moore</a> erschienen, das auch in der Ausstellung zu sehen ist.  Heute ist das Bild nichts Besonderes mehr, lässt sich doch fast jede Schwangere, die etwas auf sich hält, in einer ähnlichen Pose ablichten. </p>
<p>Mehr hat mich ein anderes Bild der schwangeren Demi Moore aus dem Jahr 1990 angesprochen, das nur den Baby-Bauch zeigt, der von hinten vom Vater des Kindes, Bruce Willis, umarmt wird. Überhaupt gehörten für mich die Bilder, die Emotionen transportieren zu den Highlights der Ausstellung. Die meisten davon waren schwarzweiß und stammten aus dem privaten Fotoalbum von Annie Leibovitz. Gerade den Aufnahmen ihrer Lebensgefährtin Susann Sonntag merkt man die emotionale Verbindung der Beiden an.</p>
<p>Allerdings fehlte mir so etwas wie eine Linie in der Ausstellung. Die Bilder hingen für mich eher zufällig verteilt an den Wänden. Felder mit den eher kleinformatigen privaten Aufnahmen wechselten sich mit großformatigen Magazin-Aufnahmen ab. Mag sein, dass ich mit zu großen Erwartungen an die Ausstellungen gekommen war, aber für das gebotene erschienen mir die 10€ Eintrittsgeld etwas hoch.</p>
<p>Dass ich den Nachmittag im c/o Berlin doch noch als lohnend ansah, lag an den anderen parallel laufenden Bilderschauen. Sehr stark haben mich die Bilder von <a href="http://www.co-berlin.info/co-neu/web/Formate/Exhibitions/ex_2008/ex_2008_09_Jerry_Berndt/start.php ">Jerry Berndt</a> angesprochen. Gerade die Schwarzweiß-Aufnahmen der Serien &#8220;Combat Zone&#8221;, &#8220;Nightworks&#8221; und &#8220;Missing Persons: The Homeless&#8221; zeigen eine Seite des American Way of Life, die wir hier selten sehen und nur zu gerne ausblenden. Beim Stern findet man eine <a href="http://www.stern.de/unterhaltung/ausstellungen/:Jerry-Berndt-Ausstellung-Rotlicht-Schwarz-Wei%DF/639551.html" class="newWindow">Bilderserie zur Ausstellung</a> in Braunschweig, wo die Bilder zuvor zu sehen waren. </p>
<p>Für mich war es ein Glück, dass die Jerry Berndt-Bilder noch zu sehen waren, obwohl die Ausstellung offiziell schon beendet war. </p>
<p>Die Bilderschau zur Aktion <a href="http://www.co-berlin.info/co-neu/web/Formate/Forum/2009/for_2009_02/start.php" class="newWindow">&#8220;Close up! . Junge Fotojournalisten auf der 59. Berlinale&#8221;</a> fand ich auch sehr spannend. Die jungen Fotografen zeigten Bilder, die von der üblichen &#8220;Star-auf-rotem-Teppich-Berichterstattung&#8221; abwichen. Besonders in Erinnerung blieben mir dabei die Bilderserie über die Menschen hinter den Kulissen wie Bodyguards, Beleuchter, Chauffeure und andere, ohne die eine Veranstaltung der Größenordnung der Berlinale nicht funktionieren würde.</p>
<p>Alles in Allem war es keine schlechte Idee dem nicht angenehmen Wetter aus dem Weg zu gehen und die Fotoaustellungen im c/o berlin zu besuchen.<br />
Wer sich für die Leibovitz-Ausstellung interessiert, &#8220;a photographer&#8217;s life&#8221; ist noch bis zum 24. Mai zu sehen.</p>
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		<title>Politik kann auch gut aussehen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 17:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf jeden Fall, wenn Hans-Christian Plambeck die handelnden Personen fotografiert. Auf seiner Homepage www.hcp-foto.de finden sich viele seiner Bilder, die auch mal einen anderen Blick auf die Politik zeigen, als man dies so aus der Tagespresse gewöhnt ist. Dagegen dürften Lesern des Spiegel das eine oder andere Bild aus dem Portfolio schon mal gesehen haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf jeden Fall, wenn <a href="http://www.hcp-foto.de/" class="newWindow">Hans-Christian Plambeck</a> die handelnden Personen fotografiert. </p>
<p>Auf seiner Homepage <a href="http://www.hcp-foto.de/" class="newWindow">www.hcp-foto.de</a> finden sich viele seiner Bilder, die auch mal einen anderen Blick auf die Politik zeigen, als man dies so aus der Tagespresse gewöhnt ist. Dagegen dürften Lesern des Spiegel das eine oder andere Bild aus dem Portfolio schon mal gesehen haben. </p>
<p>Aufmerksam wurde ich auf die Seite durch einen Hinweis von <a href="http://www.valentin-tomaschek.de/" class="newWindow">Valentin Tomaschek</a> auf <a href="http://www.twitter.com" class="newWindow">twitter</a></p>
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