Okt 22 2009

Ich wurde veröffentlicht

oder besser gesagt eines meiner Fotos.

Als ich gestern ins WebSozi-Forum schaute bekam ich eine Kurznachricht, die mich gleich dazu veranlasste die Homepage des politischen Online-Magazins “the European” aufzusuchen.

Dort findet sich zur neben dem lesenswerten Kommentars von Valentin Tomaschek Die neue SPD “Nur Mut, alte Tante” ein Bild von mir.
The-European
Diese Veröffentlichung hat mich sehr gefreut.

Wie kam es dazu? Eigentlich ganz einfach. Ich hatte am 2. und 3. Mai auf dem Politcamp meine Kamera dabei und ein paar Bilder davon auch gleich auf flickr hochgeladen. Dort hatte Valentin mein Portrait von sich entdeckt. Und weil es ihm immer noch gefällt, hatte er mich gefragt, ob er es für die Illustration des Artikels verwenden darf.

Da wir beide bei den WebSozis aktiv sind, war es überhaupt keine Frage für mich, dieser Veröffentlichung auch zuzustimmen. Aus diesem Freundschaftsdienst unter Genossen werden sich nun vermutlich keine Aufträge oder ähnliches ergeben. Trotzdem ist es schön, wenn man seine Bilder auch mal anderswo veröffentlicht sieht.

Und beim European kommen auch mehr Besucher vorbei als hier.


Okt 4 2009

Wenn einer eine Reise tut,

dann kauft er was zu lesen. So könnte das Motto meiner letzten Dienstreisen lauten. Da ich ungern auf den letzten Drücker einchecke, bleibt am Flughafen eigentlich immer genügend Zeit das Angebot im Zeitschriftenladen genauer nach lesenswerten Fotozeitschriften zu durchforsten. Dabei finde ich es besonders interessant, am ausländischen Zielflughafen vor dem Rückflug nach Zeitschriften zu suchen, die man hier kaum bekommt.

Reiselektüre

Hier die Ausbeute der letzten Monate. Von links nach rechts: Photonews aus Deutschland, View aus Belgien, Chasseur d’images und Réponses Photo aus Frankreich, fotocommunity plus wieder aus Deutschland und das Bordmagazin der Air France vom September.
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Sep 20 2009

magazin für fotografie

Wird mal wieder Zeit für einen Lesetipp. Wobei sich Lesetipp bei einem bilderlastigen Magazin etwas seltsam liest.

In der Fotocommunity bin ich durch Zufall auf den Account von Yannic Schon & Susann Probst gestoßen, die dort unter dem Namen Paul und Paula auftreten. Und habe dort von der Möglichkeit erfahren das “magazin für fotografie Zimmer /117″ bestellen zu können.

Nachdem ich mein Exemplar nun schon einige Tage auf dem Couchtisch liegen habe und immer noch begeistert darin blättere, möchte ich einfach mal etwas Werbung einstreuen.

Zimmer/117 Magazin

Zimmer/117 | Magazin

Also, wer einfach mal ein gutes Fotomagazin ohne Werbung und photogeschoppten Hochglanzschönheiten sehen will, sollte sich eines der 400 durchnummerierten Magazine sichern. Meines trägt übrigens die Nummer 90.

Neben den schon genannten Susann Probst und Yannic Schon zeigen 6 weitere Fotografen ihre Bilderserien im Magazin. Die einzelnen Fotografen sind auch für die grafische Gestaltung ihrer Fotoseiten verantwortlich. So finden sich auf den 86 Seiten des Magazins auch vielfältige optische Eindrücke.

Das Magazin ist jeden Cent der 9,80€ (11,50€ incl. Versand) wert. Sichern kann man sich sein Exemplar auf http://magazin.zimmer117.de/

Die Wartezeit bis zur Lieferung kann man sich auf der Internet-Seite des Projekts zimmer 117 vertreiben.


Sep 5 2009

Analoge Spielerei?

Der Artikel auf SPON ist zwar schon etwas älter, da er aber unter dem Titel “Experten-Tipps: So gelingen analoge Foto-Experimente” vorgibt sich mit der zeitloseren Art der Bilderstellung zu befassen, lohnt sich auch heute noch ein genauerer Blick.

Weil ich ja auch gerne noch Filme in Kameras packe und damit zum Fotografieren durch die Gegend ziehe, habe ich mich zunächst auch gefreut, dass sich ein solches Mainstream-Medium wie Spiegel online mit der silberbasierten oder analogen Fotografie beschäftigt. Der Teaser fängt auch schon gut an.

Alle Welt fotografiert digital, doch experimentierfreudige Hobbyfotografen schaffen mit Filmen und Analog-Kameras vom Flohmarkt außergewöhnliche Bildeffekte.

Doch schon bald merkt man, dass der SPON-Redakteur sich nur oberflächlich im Netz und dort überwiegend bei der lomografischen Gesellschaft informiert hat. Das Ganze wird dann in leicht verdauliche Häppchen aufgeteilt, die die folgenden Titel tragen.

1. Teil: So gelingen analoge Foto-Experimente
2. Teil: Wann lohnt es sich, auf Film zu fotografieren?
3. Teil: Welche Kameras sind empfehlenswert?
4. Teil: Worauf muss man beim ersten Film-Versuch achten?
5. Teil: Welches Filmmaterial bringt tolle Effekte?
6. Teil: Wie sollte man Filme entwickeln und scannen?
7. Teil: Wettbewerb – schicken Sie uns Ihre Analog-Fotos!
8. Teil: Analoge Fototechnik – die Fachbegriffe noch einmal kurz erklärt

In den einzelnen Kapiteln kommen dann Fotografen zu Wort, die überwiegend mit Kameras aus dem Angebot der Lomo-Freunde fotografieren. Hugo Pereira und Stéphane Heinz haben sogar recht umfangreiche Bildersammlungen auf lomography.com.

Leider beschränken sich dann auch noch die zu Beginn versprochenen außergewöhnlichen Effekte auf Crossentwicklung (also Diafilme als Negativfilme entwickeln bzw. umgekehrt) und Polaroidbilder. Die besondere Wirkung einer Schwarzweißaufnahme auf Film im Gegensatz zu aus bunten Digitalbildern abgewandelten Bildern ohne Farbe wurde gar nicht erwähnt. Ganz zu schweigen von IR-Filmen und andern Spielarten der Fotografie auf Film.

Die Sicht der SPON-Netzweltredaktion auf die analoge Fotografie beschränkt sich also überwiegend auf die sogenannten Toy cameras eines Online-Händlers und den Spielarten der Fotografie, die auf dessen Internet-Seite als kreativ dargestellt werden.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Artikel als schlecht recherchiert oder als gut getarnte Schleichwerbung einstufen soll. Oder wurde hier jemand, der von der Fotografie nur soviel weiß, um die Vorderseite einer Kamera zu erkennen, damit beauftragt einen Artikel über analoge Fotografie zu schreiben? Schaut man sich die Auflistung der “analogen” Fachbegriffe an, könnte dies durchaus der Fall sein. Schliesslich tummeln sich da auch einige Begriffe, deren Bedeutung auch der Digitalknipser kennen sollte.

"Analoge" Fachbegriffe

Bleibt das Fazit: Der Spiegel ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Eigentlich schade, aus dem Thema hätte man mehr machen können.


Apr 14 2009

Ich bin dabei

Neulich hatte ich ja vermutet, dass der Anteil an Fotografiethemen hier etwas zu gering ist, um als Fotografieblog zu gelten.

Umso mehr hat es mich gefreut, in der Liste der deutschsprachigen Fotgrafieblogs auf kwerfeldein aufzutauchen.

Und weil die anderen Blogs auf der Liste auch sehr lesenswert sind, habe ich die Anregung von Martin aufgegriffen und die Liste hier nochmal aufgelistet.
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