Mai 21 2010

Autofahren, ein Spaß für Spekulanten?

Gestern nötigte mich auf dem Weg zur Arbeit mal wieder die Tankanzeige meines Autos eine Verkaufsstelle für Mineralölerzeugnisse aka Tankstelle aufzusuchen. Den Preis pro Liter Super fand ich mit 1,389€ ganz akzeptabel, lag er doch in den Tagen zuvor eher bei 1,45€. Doch als ich dann den Kassenraum betrat, war der Tankwart gerade dabei den Preis auf 1,429€, also um satte 4 Cent, zu erhöhen. An diese starken Preissprünge werde ich mich vermutlich nie gewöhnen, schließlich habe ich in einer Zeit mit dem Autofahren begonnen, als die Preisänderungen in Schritten von einzelnen Pfennigen erfolgten.

Als ich dann auf dem Heimweg wieder an der Tankstelle vorbei kam, lag der Preis wieder bei 1,389€.

Diese Schwankungen an einem Tag, aber auch mal von einem Tag zum nächsten, nerven mich extrem. Mag ja sein, dass es Autofahrer gibt, die Spaß daran finden, jeden Tag zu spekulieren, ob es nun günstiger ist heute zu tanken oder es doch auf morgen zu verschieben. Aber die haben bestimmt auch T-Aktien auf der Bank und verfolgen täglich die Kursentwicklung.

Für mich ist diese Zockerei an der Zapfsäule oder Börse nichts. Ich spiele ja auch nicht Poker oder Roulette.