Jul 6 2010

CD oder Download?

Katie Melua - The houseWie ich hier schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, kaufe ich die Musik, die mir gefällt auch. Dabei bevorzuge ich eindeutig den Kauf einer CD. Auch wenn ich diese für den späteren Gebrauch im MP3-Player erst digitalisieren muss, ist es doch angenehm zum Musik Hören nur den CD-Player einzuschalten statt langwierig den Computer hochzufahren.

Ein weiterer Grund die CD zu bevorzugen ist das mitgelieferte Booklet mit den Texten. Darin lese ich ganz gerne während ich das Album zum ersten Mal anhöre. Das ist mir auch etwas wert.

Court Yard HoundsLagen zu Beginn der Musikverkäufe über das Internet die Preise für CD und Download gleichauf, geben die Musikanbieter heute einen Anteil der gesparten Produktions-, Druck-, Lager- und Transportkosten an den Kunden weiter. Bei Amazon liegt dieser Unterschied in der Regel bei etwa 3 Euro. Das war mir den Aufpreis bei der neuen CD von Katie Melua auch wert. 12,95€ statt 9,94€ für den Download ist auch in der Relation für mich noch in Ordnung.

Anders sah es da beim Album der Court Yard Hounds aus.Da lagen zwischen der CD für 17,99€ und dem MP3-Album für 9,43€ doch satte 8,56€. Das war mir dann doch etwas zu viel. Deshalb steht das Album der Schwestern Martie Maguire und Emily Robinson auch nur virtuell im Regal. Auch wenn es manchmal schön wäre die Lyrics der Songs nachlesen zu können.


Mrz 17 2010

eine seltsame Sache

oder in der Originalsprache “A curious thing” lautet der Titel des neuen Albums von Amy MacDonald.

Nachdem ich bei Nobbi darauf gestoßen bin, dass Amy einen Nachfolger des Debütalbums “This is the life” herausbringt, war mir klar, dass ich das Teil kaufen werde. Am Wochenende habe ich dann spontan bei Saturn die CD in der “Limited Deluxe Edition” eingekauft. Diese bringt noch eine zweite Scheibe mit Liveaufnahmen aus den Barrowland Ballroom von 2007 mit. Diese lohnt den Mehrpreis definitiv. Neben den Live-Versionen der Titel vom ersten Album gefällt mir besonders die Coverversion meines Lieblingslieds von den Pogues “Fairytale of New York”.

Bei den neuen Liedern war ich gespannt, ob eine Weiterentwicklung zum ersten Album zu erkennen ist. Diese Frage kann ich aus meiner Sicht mit ja beantworten. Die Songs sind nicht mehr nur auf eine Sängerin mit Gitarre zugeschnitten. Auch die Arrangements sind aufwändiger, wie sehr gut an der Single-Auskopplung “Don’t Tell Me That It’s Over” erkennen kann. Ich habe auch den Eindruck, dass sich Amy gesanglich weiter entwickelt hat und auch so ruhige Balladen wie “What Happiness Means To Me” sehr gut interpretieren kann.

Die Freunde der flotteren Songs kommen auch nicht zu kurz. Bei “This Pretty Face” kommt dabei als neues Soundelement das Klavier hinzu. Eine sehr gelungene Ergänzung des Repertoires, wie ich meine und eines meiner Lieblingslieder auf dem Album.

Für mich ist die CD ein Kauftipp, da sie mir auch nach dem fünften Mal anhören in 2 Tagen nicht langweilig wird und es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Für einen eigenen Eindruck kann man hier in die Songs hineinhören.


Nov 24 2005

Open your eyes, Look up to the skies and see

Is this the real life-
Is this just fantasy-
Caught in a landslide-
No escape from reality-
Open your eyes
Look up to the skies and see-
I’m just a poor boy,i need no sympathy-
Because I’m easy come,easy go,
A little high,little low,
Anyway the wind blows,doesn’t really matter to me,
To me

Am 24. November 1991 starb Freddy Mercury, der Sänger von Queen, im Schlaf in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensigton. Er wurde 45 Jahre alt.

Ich weiss noch, dass ich damals wirklich einen richtig schlechten Start in den nächsten Tag hatte, als ich mit dieser Nachricht im Radio geweckt wurde. Es war und ist schwer zu begreifen, dass so ein musikalisches Genie nicht mehr unter uns weilt.

“Bohemian Rapsody” gehört immer noch zu meinen absoluten Lieblingsliedern. Und auch bei den übrigen Queen-Songs ist kaum einer dabei, der mir nicht gefällt. Vergleicht man das mit den heute angesagten “Bands”, wie zum Beispiel den Milchbubies von “Tokio Hotel”, ist die oft gehörte Klage, dass die Qualität in der Musikindustrie nachgelassen hat, absolut nachzuvollziehen.

Vielleicht liegt es ja gar nicht an den Raupkopierern, dass die Plattenfirmen weniger CDs verkaufen. Es könnte ja auch daran liegen, dass Universal und Co. einfach zu wenig anbieten, für das die Käufer Geld ausgeben wollen. Einfach mal darüber nachdenken, am Besten mit einer Queen-CD im CD-Player.