Mai
20
2007
Ich hatte mich ja in letzter zeit über die eine oder andere Firma geärgert. Und mich dann auf elektronischem Weg beschwert.
Sowohl die Post als auch der Drogeriemarkt haben am nächsten Werktag per Mail geantwortet. Beim gelben Riesen wurde mir nur mitgeteilt, dass die Beschwerde an die zuständige Firma, sprich dhl, weitergeleitet wurde und dort bearbeitet wird. Das hörte sich so sehr nach Mühlen der Bürokratie an, dass ich richtig überrascht war, als ich einen Tag später am Samstag einen Brief der dhl im Briefkasten hatte. Der Inhalt bleibt natürlich etwas vage, wie die Maßnahmen aussehen, die die “relevanten Organisationseinheiten” ergreifen werden, damit ich auch “künftig wieder als zufriedener Kunde” begrüßt werden kann. Allerdings zeigt er auch, dass das Unternehmen Beschwerden ernst genug nimmt um sie nicht durch Aussitzen zu erledigen. So stelle ich mir das Verhalten eines Unternehmen vor, das den Begriff Dienstleistung auch ernst nimmt.
Die Reklamation der Berechnung der Bilder dauert noch ein wenig, weil ich erst diese Woche dazu gekommen bin die Auftragstaschen über die Filiale einzuschicken, wie es der freundliche Mitarbeiter in seiner Mail erbeten hat. Ist auch verständlich, dass dies nicht nur anhand einer E-Mail entschieden werden kann.
Das Ergebnis gibt es dann hier zu lesen.
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Mai
16
2007
oder wie soll ich den Postzusteller bezeichnen, der heute für meinen Wohnort zuständig war?
Die Zusteller wechseln bei uns immer mal wieder ab. Heute war mal wieder der Zusteller unterwegs, der anders als seine Kollegen das Fahrzeug nicht auf der Straße stehen lässt, um dann zu Fuß die Post zu den Briefkästen zu bringen. Nein, er fährt in die Einfahrten, um dann, am liebsten noch im Fahrzeug sitzend, die Post einzuwerfen. Da er bei uns dazu aussteigen und ein paar Stufen bis zur Tür steigen muss, ist es natürlich zuviel verlangt, dabei noch ein Paket in die Hand zu nehmen und die Türklingel zu betätigen.
Nein, dieses Vorbild an ökonomischem Arbeitseinsatz füllt gleich die Benachrichtigungskarte aus und wirft die ein ohne zu überprüfen, ob jemand bei mir das Paket entgegennehmen kann. Ich war zuhause und habe ihn auch noch gesehen, wie er wegfuhr. Wenn er das immer so macht, hätte er sich das Einladen an der Zustellbasis (so heisst das immer bei der dhl-Sendungsverfolgung) ja gleich ganz sparen können.
Ich bin stinksauer und die Überschrift ist noch das freundlichste, was mir zu diesem Menschen einfällt.
Wenigstens findet sich das Internet-Formular für Beschwerden auf der dhl/Post-Seite relativ einfach.
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