Apr
17
2009
die Sonne erzeugt in den drehenden Felgen Lichtreflexe, die Landschaft saust vorbei und man hat irgendwie das Gefühl die ganze Strecke bergab zu radeln. Das sind die Tage, an denen man weiß, warum das Rennrad eines der geilsten Trainingsgeräte für den Freizeitsportler überhaupt ist.
Und dann gibt es solche Tage, wie vorgestern. Schon nach der Aufwärmphase der ersten 10 Kilometer hatte ich das Gefühl trotz niedriger Werte auf der Pulsuhr mich richtig anstrengen zu müssen um vorwärts zu kommen. Da passte es auch noch ins Bild, dass mich eine Baustelle zu einem Umweg zwang, der die Trainingsstrecke ungeplant verlängerte. Der Wind kam obendrein noch zu den ungünstigsten Momenten immer wieder von vorne. So dass ich neben dem inneren Schweinehund auch noch die äußeren Umstände gegen mich hatte.
Wenn man dann nach drei Stunden mit schmerzenden Oberschenkeln vom Rad steigt, fragt man sich schon, warum man das alles auf sich nimmt. Die Antwort ist in meinem Fall schnell gefunden. Zum Einen will ich solche Tage wie ganz oben beschrieben erleben und zum Anderen möchte ich mich nach der Radstrecke am 12. Juli in Roth besser fühlen, weil ich mein gestecktes Ziel als Teil der Staffel erreicht habe.
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Aug
5
2007
ergeben 819 wenn man beide Zahlen zusammenzählt. Diese einfache Kopfrechenaufgabe mit Lösung ist aber nicht der Grund für diesen Beitrag. Vielmehr haben beide Zahlen eine persönliche Bedeutung für mich.
Um 807 hat sich der Kilometerstand an meinem Rennrad seit dem Frühjahr erhöht. Ich weiß, das ist nicht sehr viel wenn man die Kilometerleistungen anderer Hobbyradler zum Vergleich herabzieht. Die 807 km auf dem Rad haben aber dazu beigetragen, dass sich der Zeiger auf der Badezimmerwaage um 12 Striche weniger weit bewegen muß, wenn ich morgens drauf steigen. Ich habe also 12 Kilo abgenommen und fühle mich richtig gut dabei.
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Mai
14
2007
sind unangenehm bis gesundheitsgefährlich. Und wenn man sich dabei so ungeschickt anstellt wie dieser Tiroler Hobbyfotograf, braucht man für zusätzlichen Spot auch nicht zu sorgen.
Andere Schlangenbisse oder Snakebites sind auch nicht witzig. Wenn sich beim Fahrrad dieses charakteristische Lochbild im Schlauch zeigt, ist bei dem Reifen die Luft schlagartig draussen. Richtig unangenehm wird das, wenn dies den Vorderreifen betrifft, wie bei mir gestern. Glücklicherweise war ich langsam unterwegs als sich in einer Schotterpassage in einer Baustelle plötzlich der Luftdruck vorne verabschiedet. Weil keine Seitenführungskräfte mehr übertragen werden, ist die Möglichkeit zu lenken schlagartig weg. Ich konnte das Rad gerade noch, ohne dass das Vorred wegrutschte, zum Stehen bringen. Anderen Falls wäre der Kontakt mit der Erdoberfläche nicht ganz so witzig gewesen.
Die Panne hatte ich natürlich an dem Punkt meiner Trainingsstrecke, der am weitesten von zuhause entfernt liegt. Weil ich immer einen Ersatzschlauch dabeihabe, war ich auch recht flott wieder unterwegs.
Was lernen wir daraus?
1. Es ist gut, beim Radfahren immer einen Ersatzschlauch und Werkzeug dabei zu haben.
2. Ein Schlangenbiss beim Fahrrad ist unangenehm und heisst so, weil der Schlauch dabei zwei Löcher nebeneinander bekommt.
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Mai
1
2007
sind ja furchtbar aus der Mode. Aber sehr hilfreich, wenn man sich vom Sonnenschein täuschen lässt und sich mit dem Kurzarmradtrikot bei 15°C und Wind auf das Rennrad schwingt. Da habe ich meine Windjacke gerne aus der Rückentasche gefriemelt.
Die knallige Farbe hatte noch einen weiteren Vorteil. Dadurch wurde ich auch von den Radlerhorden, die mir auf dem Radweg in Zweier- und Dreierreihen entgegenkamen, auch ohne Klingeln und Schreien rechtzeitig wahrgenommen. Der 1. Mai ist wohl ähnlich ungeeignet für eine schnelle Trainingsrunde wie der Vatertag.
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