Apr 29 2009

“Crossen” mit PaintShop Pro

Es ist ja nicht so, dass erst seit der Erfindung von Photoshop und ähnlichen Programmen Bilder nach der Aufnahme verändert wurden. Zum Beispiel wurden Filme cross-entwickelt, um die Farbwiedergabe zu verändern. Dabei werden Diafilme wie Negativfilme und Farbnegativfilme wie Diafilme entwickelt. Die Stärke des Effekts ist dabei von der verwendeten Filmsorte und der Belichtung abhängig.

Wie fast alle analogen Filmeffekte wird auch diese Wirkung ganz gerne am PC nachempfunden. Beim Googeln findet man immer wieder Hinweise auf die Anleitung auf tutorials20.com. Wie viele Bildbearbeitungs-Anleitungen ist auch diese auf Englisch und bezieht sich auf Adobe-Photoshop. Ich habe nun versucht anhand eines eingescannten Dias den Vorgang mit PaintShop Pro X2 nachzuvollziehen. Dabei beschränke ich mich hier nur auf den Teil, einen in Farbnegativfilm-Chemie entwickelten Diafilm nachzuahmen.

Zunächst das Ergebnis:
gecrosste Orangenverkäuferin
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Apr 5 2009

Stempeln mit PaintShop Pro

Nachdem der Artikel zum Stempeleffekt in Photoshop immer noch gelesen und kommentiert wird, möchte ich mal zeigen, wie man einen ähnlichen Effekt mit PaintShop Pro (Photo X2) nachbauen kann. Es gibt da schon ein paar Unterschiede.

Aus dem Bild ohne Stempel soll das Bild mit Stempel werden.

Vote4Horst vote4horst_Aprilscherz


Neben dem Ausgangsbild brauchen wir dazu einen stempelähnlichen Schriftzug.

Ein üblicher Stempelabdruck zeichnet sich durch eine etwas verwaschene Wiedergabe des Motivs ab. Und durch einen nicht ganz gleichmäßigen Farbauftrag. Wie das mit PaintShop Pro auf recht einfache Weise so erstellt werden kann, dass man einen Stempel erkennt, davon handelt dieses kleine Tutorial. weiterlesen


Mrz 15 2009

Unterwegs online

Wenn ich meine Mutter besuche, bin ich da oft drei Tage ohne Internetzugang. Mal davon abgesehen, dass nach der Rückkehr das Aussortieren der unerwünschten Mails recht lange dauert, möchte man doch auch über das Geschehen in den diversen virtuellen Netzwerken auf dem Laufenden bleiben.

Auf der Suche nach einer praktikablen und bezahlbaren Lösung, fiel mir wieder ein, dass ich bei Jens einen recht positiven Bericht über die Tagesflatrate von fonic und den dazugehörigen Surfstick gelesen hatte.

In der Zwischenzeit wird der Stick auch bei verschiedenen Handelspartnern direkt angeboten, so dass man nicht mehr auf die Bestellung per Internet angewiesen ist. weiterlesen


Okt 11 2007

Wenn man schon mal dabei ist,

die Software des Photoblogs zu erneuern, kann man sich ja auch noch die anderen Teile der Internet-Präsenz anschauen. Schließlich werden mit neuen Softwareversionen meistens auch Sicherheitslücken geschlossen.

Bei meiner Galerie, die mit Coppermine betrieben wird, lief das Sicherheitsupdate auf die Version 1.4.13 nach der Anleitung ohne Probleme ab.

Das hat mich auch ermutigt meinem Blog ein Update auf WordPress 2.3 zu verpassen. Leider ging das nicht ganz so reibungslos. Das lag jedoch mehr an meinem selbstgebastelten Theme als an WordPress oder den verwendeten Plugins. Aber das ist eine andere Geschichte…


Jun 12 2007

Äpfel und Bananen

Unter Bananenware versteht man ja gemeinhin Software, die wie Bananen erst beim Kunden reift. Heutzutage acht man das nicht mehr mit einer vorschnell auf den Markt geworfenen Version sondern startet eine “Public-Beta”, wie es z.B. Adobe bei der Einführung von Lightroom gemacht hat. Positiver Nebeneffekt für den Softwareanbieter ist dabei, dass weniger potentielle Kunden zu Konkurrenzprodukten abwandern.

So oder ähnlich müssen sich das die Leute bei Apple auch gedacht haben, als sie jetzt die Beta-Version des Safari-Browsers für Windows auf die Internet-User-Welt losgelassen haben.

Ich habe mir die Software auch heruntergeladen und installiert. Wegen dem Beta-Status habe ich keine Software erwartet, die mit Geschwindigkeitsrekorden aufwartet, aber so zum Testen von Internetseiten ist eine weitere Alternative zu Firefox, Opera und dem komischen Browser aus Redmond immer gern gesehen.

Was die Firma aus Kalifornien da allerdings in auf meinen Rechner gepackt hat, lässt sich auch nicht mit dem Kultstatus den Apple zwischenzeitlich bei einigen hat und der dadurch erhöhten Toleranzschwelle erklären. So eine unbenutzbare, instabile Software habe ich das letzte Mal getestet, als Software noch über Sharewaredisketten zum Test angeboten wurde und Windows nur eine grafische Benutzeroberfläche für DOS war.

Sämtliche Menüs wurden ohne Text angezeigt, spätestens nach dem fünften Klick verabschiedete sich dieser Programmierfehler aus Cupertino ins Nirwana. So schnell wurde bei mir noch keine Software wieder deinstalliert.

Und dann kommt noch dazu, dass wenn man beim Installieren zu schnell klickt, wird einem auch noch einen neuen Netzwerkdienst namens Bonjour untergejubelt. Wenn ich das richtig verstehe, gibt das Teil Dinge auf meinem Rechner frei, ohne mich zu fragen. Was soll das denn? Solche Eingriffe in die Systemsicherheit zur Erhöhung des Benutzungskomforts kannte ich bisher nur von Microsoft.

Herr Jobs, das war wohl nix. Werbung für ein gutes Produkt sieht anders aus. Gut gemeint ist eben doch das Gegenteil von gut gemacht.