Sep 18 2006

Plan B

Es ist immer gut eine Alternative zu haben.
Am Sonntag Morgen durfte ich meine Mutter und zwei ihrer Bekannten zum Flughafen nach Stuttgart chauffieren. Und weil der Flieger recht zeitig abhob, hatte ich ab 9:00 Uhr Zeit noch etwas in der Landeshauptstadt zu unternehmen.

Gegen meinen ursprünglichen Plan, vom Flughafen in die Wilhelma (für Nicht-Schwaben, das ist der Stuttgarter Zoo) zum Viecher-Knipsen zu fahren, sprach leider das Wetter. Als ich das Terminal verliess, regnete es. Also nicht ideal für Outdoor-Betätigungen.

Zeit also für Plan B. Ich hatte mir schon vorbeugend im Internet die Informationen zum neuen Mercedes-Museum heruntergeladen. Also steuerte ich Bad Cannstadt an.
Durch die für einen Sonntag frühe Tageszeit bekam ich einen guten Parkplatz im Parkhaus des Museums und konnte ohne Wartezeit die heiligen Hallen betreten. Das Museum wird von oben nach unten durchlaufen, so dass zuerst eine Fahrt mit dem Aufzug ansteht. Vor Betreten eines der drei Aufzüge bekommt man noch eine Mischung aus PDA und Walkman umgehängt. Dieses technische Gerät versorgt den Besucher während des Rundganges mit Informationen zu den Exponaten.

Leider sind die Autos nicht für die Fotografen unter den Besuchern ausgeleuchtet. Wenn die (Digital-)Kamera die Möglichkeit bietet, sollte sicherheitshalber im RAW-Format fotografiert werden. Das eröffnet bei der späteren Bildbearbeitung am PC mehr Möglichkeiten die schwierigen Lichtsituation in Griff zu bekommen.

Hier ein paar Eindrücke aus dem auch architektonisch interessanten Museum (ein Klick auf das Vorschaubild öffnet ein grösseres Bild):

Treppe im Mercedes-Museum SL300 Luftaustritt

Informationen zum Museum gibt es unter www.mercedes-benz.com/museum (Flash-Seite) oder auf der deutschen Mercedes-Seite (HTML-Version)

Es empfiehlt sich an Wochenden nicht zu spät am Museum zu sein. Als ich das Museum um die Mittagszeit mit drei GB Digitalbildern verliess, betrug die Wartezeit vor der Kasse 30 Minuten. Allerdings nicht, weil die freundlichen Damen da so langsam arbeiten, sondern weil sie ab einer bestimmten Besucherzahl nur dann neue Gäste einlassen, wenn Andere das Museum verlassen. Dadurch wird es in der Ausstellung auch nicht zu voll.


Jun 30 2006

Impressionen

So nach und nach werden die Bilder und Eindrücke vom Achtelfinalspiel Brasilien gegen Ghana am 27.6. ihren Weg ins Blog finden. Den Anfang macht ein Panorama des Westfalen-Stadions des Signal-Iduna-Parks des FIFA-WM-Stadions Dortmund kurz vor dem Absingen der Hymnen.

65000 Zuschauer in einem reinen Fußball-Stadion ergeben schon eine beeindruckende Kulisse.

Brasilien-Ghana
Ein Klick Vorschaubild ergibt eine grössere Anzeige, noch ein Klick führt zum Blog zurück. Das Laden kann etwas dauern (433kB)


Jun 28 2006

Unterwegs so aufgefallen

Ich war vom Montag bis heute unterwegs, um mir in Dortmund Brasilien gegen Ghana anzusehen. Dabei sind mir auf dem Weg verschiedene Dinge aufgefallen. Da ich jetzt keine Zeit habe ausführlich zu schreiben, nur mal so in Stichworten.

  • Das hessische Eichamt ist so stolz auf seinen Webauftritt, dass es seine Fahrzeuge so beschriftet, wie es aufstrebende Internetfirmen zu den Hochzeiten des dotcom-Booms getan haben. Da steht dann “eich@mt”
  • Am Montag waren auffallend viele niederländische Wohnwagengespanne in Richtung Norden unterwegs
  • Für eine Großstadt gibt es in Frankfurt (Main) auffallend viele Landstraßen. Mainzer Landstraße, Mörfelder Landstraße, Homburger Landstraße, Seckbacher Landstraße, Bockenheimer Landstraße, …
  • Das Angenehme mit dem Notwendigen verbinden heisst, zwei hübschen Polizistinnen hinterherschauen und dabei eine öffentliche Toilette entdecken, die man gerade dringend sucht ;-)
  • kann es sein, dass die FIFA-Schiedsrichter die etablierten Mannschaften (die, die sich besser vermarkten lassen) wohlwollender beurteilen? Nur mal so als Beispiel Italien und der Elfmeter, Brasilien und das Abseitstor,…

Jun 23 2006

Brasilien-Ghana

im Achtelfinale, Am Dienstag. In Dortmund.

Wieso das hier steht? Kann doch der Gewinner dieses Spieles frühestens im Finale (oder im Spiel um Platz 3) auf unsere Mannschaft treffen. Ausserdem bin ich bisher auch nicht als glühender Verehrer der Seleção oder des afrikanischen Fußballs aufgefallen.

Natürlich habe ich mich gefreut, daß der Aussenseiter Ghana statt des Favoriten Tschechien weitergekommen ist. Und es war etwas mehr Freude dabei, wie beim Weiterkommen von Australien. Bei Ghana kommt noch mehr dazu wie das Vergnügen an Überraschungen im Turnierverlauf, wenn sie nicht die deutsche Mannschaft betreffen.

Beim WM-Spiel Brasilien gegen Ghana am 27.6. in Dortmund werde ich selbst vor Ort und im Stadion sein. Und da ist mir das Temperament der ghanaischen Zuschauer lieber als das der tschechischen.
Wie komme ich an WM-Tickets? Mein Bruder hat bei einer Verlosung zwei Karten gewonnen. Und für die zweite Karte zuerst bei mir angefragt, ob ich Zeit und Lust habe da mitzukommen.

Das ist zwar eher eine rhetorische Frage nach der Lust und die Zeitfrage hat sich auch schnell über einen Urlaubsantrag gelöst. Also werde ich am Dienstag gemeinsam mit meinem Lieblingsbruder (Kunststück, ich hab’ nur einen) nach Nordrhein-Westfalen zum Fußbal-Kucken fahren.

Eindrücke werden sich ab frühestens Mittwoch hier im Blog finden lassen.


Jun 12 2006

Gute Stimmung

Pünktlich zum WM-Start kam ja der Sommer. Kein Wunder also, dass überall gute Stimmung herrscht. Und dass unsere Mannschaft viele Tore geshossen und deshalb gewonnen hat, tut der WM-Laune auch keinen Abbruch.

Zum Eröffnungsspiel war ich in Ulm unterwegs. Beim Weg zum FC-User-Treffen sprangen mir in der Nähe des Münsterplatzes (da steht eine Großleinwand) zwei Fans vor die Linse.

Da sieht man doch , dass es einfach Menschen gibt, an denen Fan-Klamotten richtig gut aussehen.

Fans