Mai
24
2009
In Internetforen, die sich mit höherpreisigen Geräten zur Hobbyausübung beschäftigen, gilt im Allgemeinen die Meinung, dass Einkaufen im Internet (oder Versandhandel allgemein) zwar billig ist, aber auch für das Sterben des örtlichen Fachhandels verantwortlich ist. Außerdem sollte doch jedem ein etwaiger Aufpreis die Beratung vor Ort und der bessere Service wert sein.
Diese These im Hinterkopf habe ich am Freitag einen Fahrradhändler im Nachbarort aufgesucht um ein Zubehörteil für mein Rennrad zu kaufen. Gerade dieser Händler hatte sich in den vergangenen Jahren durch gute Beratung und ein vielfältiges Angebot gerade bei sportlichen Zweirädern ausgezeichnet.
Mag sein, dass ich wegen der Beratung den falschen Zeitpunkt erwischt hatte, das Angebot beim Zubehör war nur dann ausreichend, wenn man Zubehör einer bestimmten Marke kaufen wollte. Die Frage nach einem Lenkeraufsatz fürs Rennrad wurde mit “Haben wir nicht da, können wir aber gerne für Sie bestellen” beantwortet.
Doch ist das wirklich eine Alternative zum Selbstbestellen? weiterlesen
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Apr
17
2009
die Sonne erzeugt in den drehenden Felgen Lichtreflexe, die Landschaft saust vorbei und man hat irgendwie das Gefühl die ganze Strecke bergab zu radeln. Das sind die Tage, an denen man weiß, warum das Rennrad eines der geilsten Trainingsgeräte für den Freizeitsportler überhaupt ist.
Und dann gibt es solche Tage, wie vorgestern. Schon nach der Aufwärmphase der ersten 10 Kilometer hatte ich das Gefühl trotz niedriger Werte auf der Pulsuhr mich richtig anstrengen zu müssen um vorwärts zu kommen. Da passte es auch noch ins Bild, dass mich eine Baustelle zu einem Umweg zwang, der die Trainingsstrecke ungeplant verlängerte. Der Wind kam obendrein noch zu den ungünstigsten Momenten immer wieder von vorne. So dass ich neben dem inneren Schweinehund auch noch die äußeren Umstände gegen mich hatte.
Wenn man dann nach drei Stunden mit schmerzenden Oberschenkeln vom Rad steigt, fragt man sich schon, warum man das alles auf sich nimmt. Die Antwort ist in meinem Fall schnell gefunden. Zum Einen will ich solche Tage wie ganz oben beschrieben erleben und zum Anderen möchte ich mich nach der Radstrecke am 12. Juli in Roth besser fühlen, weil ich mein gestecktes Ziel als Teil der Staffel erreicht habe.
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Dez
1
2007
Was man nicht alles lernt, wenn man den Entschluss gefasst hat, auch mal wieder zu laufen.
Und weil ich bisher keine Laufschuhe hatte, habe ich mich mal bei den Organisatoren der Laufgruppe unseres Sportvereins erkundigt, wo man beim Kauf gut beraten wird. Die haben mir dann ein Sportgeschäft auf dem Land genannt, bei dem ich gleich für heute Morgen einen Termin für eine Laufbandanalyse ausgemacht habe.
Im Laden angekommen, durfte ich mir erstmal meine mitgebrachte Sporthose an und die Socken ausziehen. Der Verkäufer malte mir dann erstmal ein Linienmuster auf Fersen und Waden und schickte mich dann auf das Laufband. Nachdem ich dann ein paar Minuten gemütlich über das Laufband gejoggt (sagt man das überhaupt noch so?) erklärte er mir anhand der Videoaufnahmen, dass ich ein Überpronierer sei. Das sei überhaupt kein Problem, das lässt sich mit der Wahl des richtigen Schuhwerks in den Griff bekommen.
Sprach’s und kam kurz darauf mit einem passenden Paar Laufschuhe daher. Die durfte ich anziehen und gleich auf dem Laufband ausprobieren. Die fühlten sich auch gleich richtig gut an und auch die Videoanalyse zeigt, dass der Schuh gut mit meinem Laufstil harmoniert. Während ich den Eindruck vom Laufband auf der Straße vor dem Geschäft vertiefen konnte, suchte der Verkäufer noch einen Alternativschuh einer anderen Marke heraus.
Nach der Videoanalyse auf dem Laufband wäre auch dieser Schuh geeignet gewesen. Doch beim Probelauf auf er Straße konnte er mich dann nicht überzeugen. Ich habe dann den ersten Schuh gekauft. Nach der fundierten Beratung, für die sich der Verkäufer auch richtig Zeit genommen hatte, kam es beim Bezahlen zum nächsten positiven Erlebnis. Die Schuhe lagen genau in dem Kostenbereich, den ich mir vorgestellt hatte.
Wer also zwischen Ulm und Memmingen ein gutes Geschäft für Laufschuhe sucht, sollte mal bei Redle’ s Sportshop in Dettingen vorbeischauen und sich nicht vom überflüssigen Apostroph im Namen abhalten lassen.
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Aug
5
2007
ergeben 819 wenn man beide Zahlen zusammenzählt. Diese einfache Kopfrechenaufgabe mit Lösung ist aber nicht der Grund für diesen Beitrag. Vielmehr haben beide Zahlen eine persönliche Bedeutung für mich.
Um 807 hat sich der Kilometerstand an meinem Rennrad seit dem Frühjahr erhöht. Ich weiß, das ist nicht sehr viel wenn man die Kilometerleistungen anderer Hobbyradler zum Vergleich herabzieht. Die 807 km auf dem Rad haben aber dazu beigetragen, dass sich der Zeiger auf der Badezimmerwaage um 12 Striche weniger weit bewegen muß, wenn ich morgens drauf steigen. Ich habe also 12 Kilo abgenommen und fühle mich richtig gut dabei.
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Mai
14
2007
sind unangenehm bis gesundheitsgefährlich. Und wenn man sich dabei so ungeschickt anstellt wie dieser Tiroler Hobbyfotograf, braucht man für zusätzlichen Spot auch nicht zu sorgen.
Andere Schlangenbisse oder Snakebites sind auch nicht witzig. Wenn sich beim Fahrrad dieses charakteristische Lochbild im Schlauch zeigt, ist bei dem Reifen die Luft schlagartig draussen. Richtig unangenehm wird das, wenn dies den Vorderreifen betrifft, wie bei mir gestern. Glücklicherweise war ich langsam unterwegs als sich in einer Schotterpassage in einer Baustelle plötzlich der Luftdruck vorne verabschiedet. Weil keine Seitenführungskräfte mehr übertragen werden, ist die Möglichkeit zu lenken schlagartig weg. Ich konnte das Rad gerade noch, ohne dass das Vorred wegrutschte, zum Stehen bringen. Anderen Falls wäre der Kontakt mit der Erdoberfläche nicht ganz so witzig gewesen.
Die Panne hatte ich natürlich an dem Punkt meiner Trainingsstrecke, der am weitesten von zuhause entfernt liegt. Weil ich immer einen Ersatzschlauch dabeihabe, war ich auch recht flott wieder unterwegs.
Was lernen wir daraus?
1. Es ist gut, beim Radfahren immer einen Ersatzschlauch und Werkzeug dabei zu haben.
2. Ein Schlangenbiss beim Fahrrad ist unangenehm und heisst so, weil der Schlauch dabei zwei Löcher nebeneinander bekommt.
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